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Danburit: der klare Stein, den man aus Versehen fand, Bedeutung und Eigenschaften

Danburit: der klare Stein, den man aus Versehen fand

Ein Edelstein ohne alte Sagen

Im Jahr 1839 stöberte ein Geologe in einem Steinbruch bei der Stadt Danbury in Connecticut und suchte eigentlich nach einem ganz anderen Mineral. Was ihm in die Hand fiel, passte zu keiner ihm bekannten Beschreibung: durchsichtig, hart, mit Glasglanz, schmolz es nicht wie Quarz und ließ sich nicht ritzen wie Calcit. So tauchte der Danburit zum ersten Mal auf, ein Stein, benannt nach dem Städtchen, das man heute vor allem seinetwegen kennt.

Die meisten Edelsteine schleppen Jahrtausende voller Mythologie hinter sich her. Der Danburit hat davon nichts. Entdeckt wurde er vor weniger als zwei Jahrhunderten, und lange Zeit blieb er eine bloße Zeile in mineralogischen Katalogen, interessant nur für Gelehrte. Was er besitzt: Seltenheit, die Durchsichtigkeit von Bergkristall, zarte rosa und honigfarbene Töne und ein kurioses Stück Physik, denn viele Danburite leuchten unter ultraviolettem Licht. In diesem Ratgeber geht es ohne Umschweife ums Praktische: woraus Danburit besteht, wie er in der Erde entsteht, wo man ihn abbaut, worin er sich von ähnlichen klaren Steinen unterscheidet, wie man ihn von Glas trennt und wie man ihn pflegt.

Welche Art von Person mit Danburit bist du?
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Was zieht dich am meisten zum Danburit?

Die Chemie und Physik des Danburits

Danburit ist ein Calcium-Borosilikat mit der Formel CaB₂Si₂O₈. In seinem Kern stecken drei Elemente: Calcium, Bor und Silizium, fest in ein dichtes Kristallgitter eingebunden. Das Bor macht den Danburit zu einem seltenen Mineral, denn in der Erdkruste gibt es davon wenig, und es sammelt sich nur unter besonderen geologischen Bedingungen.

Härte und Dichte

Der Danburit erreicht eine Härte von 7 bis 7,5 auf der Mohsschen Skala, auf Höhe des Quarzes und ein Stück darüber. Zum Vergleich: Fensterglas liegt um 5,5, ein Stahlmesser etwa gleichauf. Das heißt, der Danburit ritzt sowohl Glas als auch Stahl, während Topas oder Saphir eine Spur im Danburit selbst hinterlassen. Diese Härte reicht für Alltagsschmuck, was man von vielen weichen durchsichtigen Mineralen nicht sagen kann.

Die Dichte des Danburits liegt bei etwa 3,0 g/cm³, deutlich über der des Quarzes mit 2,65. Nimmt man zwei klare Steine gleicher Größe, fühlt sich der Danburit spürbar schwerer an. Das ist eine der einfachsten Methoden im Alltag, ihn von Glas und Bergkristall zu unterscheiden: Danburit wiegt mehr, als er aussieht.

Kristallstruktur

Danburit kristallisiert im orthorhombischen System. Seine Kristalle sind meist gestreckt und prismatisch, mit charakteristischen keilförmigen Spitzen, wie bei einem Stecheisen. Die Flächen tragen oft feine senkrechte Riefen. An dieser Form erkennen Sammler den Danburit auf den ersten Blick, obwohl er dem Topas ähnelt und ein ungeübtes Auge die beiden verwechselt.

Der Danburit besitzt eine unvollkommene Spaltbarkeit in einer Richtung. In der Praxis bedeutet das, dass ein harter, punktueller Schlag den Stein entlang dieser Ebene spalten kann, trotz seiner guten Beständigkeit gegen Kratzer. Zwei Begriffe sollte man hier auseinanderhalten: Härte und Zähigkeit. Danburit ist hart, aber nicht der schlagfesteste Edelstein. Deshalb arbeiten Schleifer behutsam mit ihm, und Juweliere raten zu schützenden Fassungen.

Optik und Leuchten

Reiner Danburit ist farblos und durchsichtig, in seiner Reinheit dem Bergkristall nahe. Sein Brechungsindex ist mittel (rund 1,63), daher fällt das Lichtspiel sanfter aus als beim Diamanten, doch bei gutem Schliff gibt der Stein ein ruhiges, warmes Leuchten. Die Dispersion (die Zerlegung des Lichts in Farben) ist schwach, ohne kräftigen Regenbogeneffekt.

Das Kurioseste am Danburit ist seine Lumineszenz. Unter einer Ultraviolettlampe leuchten viele Stücke blau oder blaugrün, und nach dem Ausschalten des Lichts glimmen sie noch eine Weile schwach nach. Dieses Phänomen heißt Phosphoreszenz, und genau es gab einst Anlass zu Erzählungen von einem Stein, der das Licht in sich bewahrt. Bei normalem Tageslicht leuchtet der Danburit nicht; der Effekt zeigt sich nur unter Ultraviolett.

Kurze Übersicht der Eigenschaften

Um das Wichtigste an einem Ort zu bündeln: chemische Zusammensetzung Calcium-Borosilikat, Formel CaB₂Si₂O₈. Mohshärte 7 bis 7,5. Dichte um 3,0 g/cm³. Orthorhombisches System, prismatische Kristalle mit keilförmigen Spitzen. Glasglanz. Transparenz von durchsichtig bis durchscheinend. Farbe von farblos über honigfarben, gelb, rosa bis selten bläulich. Unvollkommene Spaltbarkeit in einer Richtung. Viele Stücke lumineszieren blau unter Ultraviolett.

Wie Danburit in der Natur aussieht

Natürlicher Danburitkristall aus Mexiko, klar honigfarben, mit Längsriefen auf den Flächen
So sieht Danburit in der Natur aus: ein einzelner prismatischer Kristall mit Längsriefen und Glasglanz, etwa 4,5 cm hoch, aus Mexiko. Ein mineralogisches Stück. Wikimedia Commons, Public Domain.Danburite 2581, Vassil, 2007-08-28. Wikimedia Commons, Public domain

In der Natur tritt der Danburit meist als gut ausgebildeter prismatischer Kristall auf, eingewachsen ins Muttergestein oder zu Drusen versammelt. Die Flächen haben häufig Glasglanz und eine spiegelglatte Oberfläche, an der Sammler hochwertiges Material erkennen. Manchmal bildet der Danburit strahlig-fächerförmige Verwachsungen, die wie ein erstarrtes Feuerwerk wirken. Die Größen reichen von Millimetern bis zu großen Kristallen von mehreren Zentimetern, wie sie einst die besten japanischen und mexikanischen Gruben lieferten.

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Wie Danburit in der Erde entsteht

Der geologische Weg des Danburits beginnt dort, wo heiße, bor- und siliziumreiche Lösungen auf Karbonatgesteine treffen, Kalkstein oder Dolomit. In diesen Kontaktzonen läuft eine chemische Reaktion ab, und aus den Lösungen kristallisiert langsam der Danburit aus, oft in Gesellschaft anderer Bor- und Calciummineralien. Der Vorgang dauert Jahrmillionen und verlangt stabile Temperatur und stabilen Druck. Schon eine kleine Änderung der Bedingungen genügt, und das Wachstum stoppt oder der Kristall gerät mit Fehlern. Deshalb sind große klare Kristalle eine solche Seltenheit.

Bor ist von sich aus ein seltenes Element in der Erdkruste, und die Orte, an denen es sich genug anreichert, um große klare Kristalle wachsen zu lassen, lassen sich an einer Hand abzählen. Das erklärt die Seltenheit des Danburits: Er braucht das gleichzeitige Vorhandensein von Bor, Calcium und Silizium unter den passenden Bedingungen von Metamorphose oder von Kontakt des Magmas mit Karbonatgesteinen.

Begleitmineralien

In der Natur findet man den Danburit selten allein. Seine häufigen Nachbarn sind Datolith, Axinit, Calcit, Quarz und die Silikate der Kontaktzonen. Aus dem Satz der Begleitmineralien kann ein Geologe die Herkunft eines Stücks erschließen. Sammler reizen besonders Stufen, auf denen der Danburit mit kontrastreichen Mineralen zu einer schönen natürlichen Komposition verwachsen ist.

Wo Danburit abgebaut wird

Danburit ist ein seltenes Mineral, und die Welt zählt nur eine Handvoll großer Edelsteinvorkommen. Jedes gibt Steine mit eigenem Charakter.

Mexiko

San Luis Potosí und Chihuahua sind die Hauptquelle für klaren Danburit für Sammlungen und Schmuck. Mexikanische Kristalle sind groß, gut ausgebildet, oft mit Spiegelflächen und abgeschrägten Spitzen. Die Farbe ist meist farblos oder hellgelb, honigfarben. Dank der Fördermengen gelangt vor allem mexikanisches Material auf den Markt. Halten Sie heute einen klaren Danburit in der Hand, stehen die Chancen gut, dass er aus Mexiko stammt.

Myanmar (Birma)

Das Mogok-Tal und die umliegenden Gebiete liefern Danburit mit seltenen rosa und weinroten Tönen. Dieselbe Geologie, die in Mogok die berühmten Rubine und Saphire hervorbringt, gibt hin und wieder auch rosa Danburit. Man findet ihn nebenbei, in kleinen Mengen, weshalb der birmanische rosa Danburit schon immer eine Rarität war. Genau diesem Ton verdankt der Stein seinen Ruf, mit dem Thema des Herzens verbunden zu sein.

Japan

Die Obira-Grube in der Präfektur Ōita lieferte Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts klaren Danburit in Edelsteinqualität: große, reine, vollkommen ausgebildete Kristalle. Sie verteilten sich auf Museums- und Privatsammlungen in Europa und Amerika. Die Grube ist längst geschlossen, daher schätzen Sammler alte japanische Danburite besonders hoch.

Weitere Punkte auf der Karte

In kleineren Mengen findet man Danburit auf Madagaskar, in Bolivien, in den Schweizer Alpen, in Tansania und in den Vereinigten Staaten jenseits des historischen Connecticut. Diese Vorkommen bestimmen den Markt nicht, erweitern aber die Geografie des Steins. Material von echter Edelsteinqualität aus diesen kleineren Quellen ist selten und interessiert vor allem Mineralogen, als kennzeichnendes Mineral der Kontakt- und Metasomatosezonen.

Die Geschichte des Danburits

Die Entdeckung in Connecticut

Die Geschichte des Danburits beginnt mit einem konkreten Datum. 1839 beschrieb der amerikanische Mineraloge Charles Upham Shepard ein neues Mineral, gefunden in dolomitischen Gesteinen bei der Stadt Danbury, und benannte es nach dem Fundort. Shepard war Professor für Naturgeschichte und einer der führenden amerikanischen Mineralogen seiner Zeit, der eine große Sammlung von Mineralien und Meteoriten zusammentrug.

Kurioserweise erwies sich das ursprüngliche Vorkommen in Connecticut als bescheiden: Die Kristalle von dort sind klein und selten durchsichtig. Den wahren Ruhm brachten dem Danburit andere Punkte auf der Karte ein, die Jahrzehnte später erschlossen wurden. In den ersten Jahrzehnten nach seiner Entdeckung interessierte der Danburit fast nur Gelehrte, hatte keinen Marktwert und existierte als Zeile in Katalogen.

Die Wandlung zum Sammlerstein

Das zwanzigste Jahrhundert machte aus dem Danburit einen begehrten Stein. Zuerst verteilten sich die japanischen Kristalle aus Obira auf Museen und Sammlungen und zeigten, wie schön dieses Mineral sein kann. Dann lieferten die mexikanischen Vorkommen genug klares Material, um Danburit für Schmuck zu schleifen. Parallel wuchs die Branche der populären Mineralogie: Zeitschriften, Ausstellungen, Edelsteinbörsen. Zum Ende des Jahrhunderts war der Danburit fest in der Welt der Steinliebhaber angekommen. Mit dem Aufkommen des Onlinehandels wurde er noch zugänglicher, doch zugleich wuchs der Bedarf an Vorsicht: Im Netz läuft man leichter Gefahr, an einen untergeschobenen Stein zu geraten.

Ein junger Stein in der Esoterik

In die Steinheilkunde kam der Danburit spät, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, auf der Welle der New-Age-Bewegung. Die Verfasser von Kristallbüchern der 1980er und 1990er Jahre beschrieben diesen klaren, hellen Stein als Stein der Ruhe und Klarheit, und diese Beschreibungen wurden von Buch zu Buch abgeschrieben. Merken Sie sich: Das ist eine kulturelle Überlieferung der letzten Jahrzehnte, kein altes Wissen. Der Danburit trägt keine Last jahrtausendealter Mythologie, und die ihm zugeschriebenen Bedeutungen sind erst kürzlich entstanden. Über die Symbolik sprechen wir später gesondert, und mit Skepsis.

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Arten und Farbtöne des Danburits

Auch wenn man den Danburit oft als farblos beschreibt, hat er eine eigene Palette. Der Farbton hängt von Spurenbeimengungen und vom Vorkommen ab. Vollkommen reiner Danburit ist farblos, weil seine Zusammensetzung keine Chromophore enthält, die färbenden Elemente. Farbe entsteht durch kleine Beimengungen und Farbzentren in der Struktur, und weil sie von seltenen Faktoren abhängt, werden satt gefärbte Steine höher bewertet.

Farblos (durchsichtig)

Die häufigste Varietät. Ein reiner, wasserklarer Stein, im Aussehen dem Bergkristall oder weißen Topas nahe. Geschliffen gibt er ein ruhiges Leuchten ohne aggressiven Glanz. Die Grundvariante für alle, die einen klaren Stein mit sanftem Charakter möchten.

Honigfarben und Gelb

Hellgelbe und honigfarbene Töne sieht man am häufigsten bei mexikanischen Kristallen. Der warme, sonnige Ton passt gut zu goldenen Fassungen. Gelben Danburit verwechselt man mitunter mit Citrin oder gelbem Topas, doch er ist sanfter in der Farbe und ruhiger im Glanz.

Rosa und Weinrot

Die seltenste und begehrteste Varietät. Zartrosa und rosé-weinrote Steine stammen vor allem aus Myanmar. Im Schmuck wirkt das Rosa zart, ohne grelle Leuchtkraft. Solcher Danburit ist selten groß und kostet merklich mehr als der farblose.

Bläulich und gräulich

Sehr selten begegnet man Steinen mit kühlem bläulichem oder gräulichem Schimmer. Das ist Nischenmaterial, vor allem für Sammler, das fast nie in den Massenschmuck gelangt.

Der Katzenaugen-Effekt

In Ausnahmefällen, bei feinen parallelen Einschlüssen und einem Cabochon-Schliff, gibt der Danburit einen schwachen Katzenaugen-Effekt, ein schmales Lichtband über der Oberfläche. Solche Steine sind eine große Seltenheit und interessieren vor allem Sammler. Weit häufiger bestimmen Reinheit, Farbe und Größe den Wert des Danburits.

Wie man Danburit von ähnlichen Steinen und Fälschungen unterscheidet

Danburit ist ein seltener Stein, und unter seinem Namen verkauft man bisweilen billigere durchsichtige Minerale oder Glas. Ein paar einfache Anhaltspunkte helfen, sich nicht zu irren.

Unterschied zu Glas

Die wichtigsten physikalischen Unterschiede zwischen Danburit und Glas sind Gewicht, Härte und die Reaktion auf Ultraviolett. Danburit ist schwerer als Glas gleicher Größe und merklich härter, er ritzt sich nicht mit Stahl, während Glas leicht zerkratzt. Viele Danburite leuchten blau unter Ultraviolett, Glas nicht. Außerdem zeigt Glas oft kleine runde Luftbläschen, die in einem natürlichen Kristall nicht vorkommen.

Unterschied zu anderen Mineralen

Danburit verwechselt man mit Topas, Bergkristall, weißem Saphir und Phenakit.

Natürliche Steine tragen fast immer kleine Einschlüsse. Beim Danburit treten sie seltener auf als bei vielen Mineralen, doch ihr Vorhandensein bestätigt eher den natürlichen Ursprung, anders als beim vollkommen reinen Glas mit seinen Bläschen. Beim Kauf eines teuren Steins, besonders eines rosa, ist es am sichersten, ein gemmologisches Gutachten einzuholen, das das Mineral über Brechungsindex und Dichte bestimmt.

Worauf beim Kauf zu achten ist

Die Qualität des Danburits lässt sich bequem nach vier Kriterien beurteilen: Farbe (bei rosa Steinen zählt ein satter, gleichmäßiger Ton, bei farblosen die volle Durchsichtigkeit ohne Gelbstich), Reinheit (je weniger Einschlüsse und Risse, desto besser), Schliff (ein symmetrischer bringt den Glanz heraus, ein ungleichmäßiger erstickt ihn) und Größe (große reine Steine sind selten). Ein verdächtig niedriger Preis für einen großen reinen Stein bedeutet fast immer einen untergeschobenen Stein. Massenhaften synthetischen Danburit gibt es auf dem Markt nicht: Ihn im Labor für eine Nischennachfrage zu züchten, lohnt sich nicht, daher ist das Hauptrisiko nicht das Synthetische, sondern der Austausch durch ein anderes natürliches Mineral oder durch Glas.

Danburit vs andere transparente Steine: Schnellvergleich
SteinHärte (Mohs)DichteSeltenheit
Danburit
~3,0Selten, Nische
Bergkristall (Quarz)
~2,65Sehr häufig
Weißer Topas
~3,5Häufig
Weißer Saphir
~4,0Mäßig
Phenakit
~2,96Sehr selten

Die Symbolik des Danburits: was wirklich dahintersteckt

Hier braucht es einen klaren Kopf. Danburit ist ein junger Stein in der Esoterik, und die ihm zugeschriebenen Eigenschaften sind das Werk der letzten Jahrzehnte, keine alten Überzeugungen. In der Steinheilkunde nennt man ihn Stein der hohen Schwingungen und verbindet ihn mit Ruhe, Klarheit und dem Herzzentrum, während die rosa Varietät mit den Themen Liebe und Zärtlichkeit zu sich selbst verknüpft wird.

Woher kommt der Ausdruck Stein der hohen Schwingungen? In der Literatur der Steinheilkunde begann man, klare helle Minerale so zu nennen und sie dunklen, erdenden Steinen wie dem Hämatit gegenüberzustellen. Der Danburit fügte sich perfekt ins Schema: durchsichtig, unter Ultraviolett leuchtend, ohne satte Farbe. Rein optische Eigenschaften des Steins wurden zur Metapher eines inneren Zustands. Als kulturelle Sprache funktioniert das: Es ist bequem, über Ruhe im Bild eines hellen, klaren Steins zu sprechen, doch das Mineral hat keine nachgewiesene physische Wirkung.

Die ehrliche Haltung ist schlicht: Danburit heilt keine Krankheiten, wirkt nicht auf Blutdruck, Schlaf oder Stimmung auf der Ebene der Physiologie und ersetzt keinen Arzt. Verspricht jemand, ein Stein heile oder ändere das Schicksal mit Garantie, ist das ein Grund, misstrauisch zu werden. Ein schöner, seltener Stein mit angenehmem Charakter braucht keine erfundenen Wunder, um Aufmerksamkeit zu verdienen.

Mythos und Realität über Danburit
Danburit ist ein uralter magischer Stein, der seit Jahrtausenden verwendet wird.
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Danburit heilt Krankheiten und kann Medizin ersetzen.
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Danburit ist immer farblos.
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Danburit leuchtet, weil er Licht in sich speichert.
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Danburit ist zu weich für Alltagsschmuck.
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Rosa burmesischer Danburit ist die seltenste und wertvollste Sorte.
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Schmuck mit Danburit

Eine Härte von 7 bis 7,5 macht den Danburit für Alltagsschmuck geeignet, sofern man ihn mit vernünftiger Sorgfalt behandelt. Seine Durchsichtigkeit und sein sanftes Leuchten lassen ihn in unterschiedlichen Fassungen gut zur Geltung kommen. Doch wegen der Spaltbarkeit ist der Stein anfällig für harte, punktuelle Schläge, und das bestimmt die Wahl von Form und Fassung.

Ringe

Der Ring ist die anspruchsvollste Form: Die Hände treffen am häufigsten auf Stöße und Reibung. Für den Danburit eignet sich eine schützende geschlossene Fassung, bei der das Metall den Stein rundum umfasst und die Flächen vor Absplitterungen bewahrt. Der Danburit entfaltet sich wunderbar in einem Ring aus 925er Silber, das seine Durchsichtigkeit mit kühlem Glanz unterstreicht, während für die Honigtöne eine goldene Fassung besser wirkt. Den Ring mit Danburit sollte man vor Sport, Putzen und Handarbeit ablegen.

Anhänger und Ohrringe

Das sind die sichersten Formen für den Danburit: an Brust und Gesicht erfährt der Stein kaum Stöße. Daher kann man offene Krappenfassungen wählen, die das Licht durch den Stein lassen und seine Durchsichtigkeit zeigen. Ein klarer Danburit im Anhänger fängt das Licht und schimmert sanft bei Bewegung, während lange hängende Ohrringe beim Drehen des Kopfes ein zartes Leuchten geben. Rosa Danburit in Ohrringen verleiht dem Gesicht einen warmen Ton.

Armbänder

Ein Armband mit Danburit ist als haptisches Schmuckstück ein Genuss, doch am Handgelenk bekommt es mehr Stöße ab, deshalb wählt man für geschliffene Steine besser eine schützende Fassung und für Perlen einen festen Faden samt achtsamem Tragen. Ketten aus klaren Danburitperlen sind selten und entstehen meist auf Bestellung aus kleinen getrommelten Stücken.

Fassung und Schliff

Goldene Creolen mit einer klaren Perle aus Bergkristall, römische Arbeit
Einen klaren Stein im Schmuck schätzte man lange vor dem Danburit: goldene Ohrringe mit Bergkristallperlen, demselben reinen glasartigen Material, das den Danburit mit dem Bergkristall verwandt macht. Goldene Ohrringe mit Bergkristallperle, Rom, 1. bis 2. Jahrhundert n. Chr. The Metropolitan Museum of Art, Open Access (CC0 1.0).Gold earring with rock crystal bead, 1st - 2nd century CE. The Metropolitan Museum of Art, Open Access (CC0 1.0)

Die Farbe des Steins legt die Wahl des Metalls nahe. Farbloser Danburit ist besonders eindrucksvoll in kühlen Fassungen aus Silber, Weißgold oder Platin, die seine wässrige Durchsichtigkeit betonen. Honigfarbene und gelbe Steine leben im Gelbgold auf, und rosa Danburit sitzt gut in Roségold, das mit seinem Ton im Einklang steht. Die Hauptregel: Die Fassung soll dem Stein dienen, nicht die Aufmerksamkeit an sich ziehen.

Reine klare Steine bekommen eher klassische Schliffe: oval, Tropfen, Smaragd-Treppenschliff oder rund. Der Smaragd-Treppenschliff zeigt Durchsichtigkeit und Reinheit gut, der runde mit vielen Facetten verstärkt das Leuchten. Material geringerer Qualität geht in Cabochons oder ins Trommeln. Kombiniert man den Danburit in einem Stück mit anderen Steinen, kommt es darauf an, dass die Begleitsteine nicht härter sind als er, sonst zerkratzen sie beim Kontakt den Danburit.

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Pflege des Danburits

Der Danburit ist hinreichend robust, verlangt aber einen umsichtigen Umgang. Seine Härte schützt ihn vor alltäglichen Kratzern, das Hauptrisiko sind harte Schläge wegen der Spaltbarkeit.

Reinigung

Reinigen Sie den Danburit mit lauwarmem Wasser, einer milden Seife und einer Bürste mit weichen Borsten, spülen Sie ihn anschließend gründlich und wischen Sie ihn mit einem weichen Tuch ab. Kurzer Kontakt mit Wasser schadet dem Stein nicht. Vermeiden Sie aggressive Haushaltschemikalien. Auf Ultraschall- und Dampfreinigung verzichtet man besser: Der Danburit hat eine Spaltbarkeit, und scharfe Schwingungen könnten einen Stein mit Mikrorissen theoretisch beschädigen. Geben Sie ein Stück zur professionellen Reinigung, sagen Sie dem Juwelier, dass es Danburit mit Spaltbarkeit ist, damit er eine schonende Methode wählt.

Aufbewahrung

Bewahren Sie den Danburit getrennt von härteren Steinen auf, damit sie seine Flächen nicht zerkratzen. Ein weiches Säckchen oder ein eigenes, mit Stoff ausgekleidetes Fach einer Schmuckschatulle ist passend. Rosa Steine hält man besser fern von langer direkter Sonne, um die Sattheit der Farbe zu erhalten. Auch scharfe Temperaturwechsel sollte man meiden.

Tragbarkeit und Gewohnheiten

Eine Härte von 7 bis 7,5 erlaubt es, den Danburit täglich zu tragen, doch Ringe und Armbänder sollte man vor Sport, Putzen, Gartenarbeit und allem ablegen, wo ein Schlag möglich ist. Anhänger und Ohrringe sind in dieser Hinsicht fast unproblematisch. Der Danburit mag, wie die meisten Edelsteine, keinen Kontakt mit Parfüm, Haarspray und Cremes: Schmuck legt man zuletzt an, nach Kosmetik und Duft. Alle paar Monate lohnt es sich, die Fassungen zu prüfen, besonders bei Ringen: Sitzt der Stein wackelig, bringen Sie das Stück zum Juwelier. Für einen seltenen Danburit, der schwer zu ersetzen ist, ist diese Vorsorge besonders gerechtfertigt.

Wozu man Danburit trägt

Das klare, sanfte Leuchten des Danburits macht ihn zu einem der verträglichsten Steine in der Garderobe: Er streitet nicht mit der Kleidung und zieht die Aufmerksamkeit nicht an sich, sondern ergänzt das Bild ruhig. Es ist ein Stein der Nuancen, und er zeigt sich je nach Anlass verschieden.

Für jeden Tag eignet sich ein kleiner farbloser oder honigfarbener Danburit im Anhänger oder als Ohrstecker. Er passt natürlich zur Basisgarderobe: weißes Hemd, helle Strickware, Hemd mit offenem Kragen. Ein klarer Stein an einer feinen Kette fängt das Licht sorgfältig am Halsausschnitt und belebt selbst ein schlichtes Tagesbild.

Ins Büro fügt sich der Danburit durch seine Zurückhaltung. Ein farbloser Stein in einer schlichten Silber- oder Weißgoldfassung liest sich als leises Zeichen von Geschmack, nicht als Schmuck zur Schau. Er wirkt gut zu Hemd, Blazer, Rollkragen in kühlen Tönen. Für ein Arbeitsbild wählen Sie eine knappe Form: einen einzigen reinen Stein ohne Streu kleiner Beisteine.

Für einen Abendauftritt passen ausdrucksvollere Formen: lange hängende Ohrringe, die beim Drehen des Kopfes ein zartes Funkeln geben, oder ein Anhänger in offener Fassung. Hier verträgt sich der Danburit mit einem V-Ausschnitt und einfarbigen Stoffen in tiefen Tönen, vor denen sich seine Durchsichtigkeit reiner liest. Ein rosa Stein wirkt besonders gut zu Puder-, Weinrot- und warmen Pasteltönen.

Bei den Metallen ist die Logik einfach: Kühles Silber und Weißgold betonen die wässrige Durchsichtigkeit farbloser Steine, Gelb- und Roségold beleben honigfarbene und rosa Töne. Der Danburit verbindet sich ruhig mit anderen hellen Steinen wie Rosenquarz oder violettem Amethyst, die einen schönen Kontrast geben. Die eine Hauptregel: Geben Sie dem Stein Luft. Ein ausdrucksvoller Danburit wirkt besser als eine Handvoll Schmuck rundherum.

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Häufige Fragen zum Danburit

Was ist Danburit mit einfachen Worten?

Danburit ist ein seltenes durchsichtiges Mineral, ein Calcium-Borosilikat, entdeckt 1839 bei der Stadt Danbury in den Vereinigten Staaten und nach ihr benannt. Im Aussehen erinnert er an Bergkristall oder weißen Topas, ist aber seltener und kann zarte rosa und honigfarbene Töne haben. In der Härte (7 bis 7,5 nach Mohs) liegt er nahe am Quarz, daher eignet er sich für Schmuck.

Welche Farbe kann Danburit haben?

Am häufigsten farblos und durchsichtig. Es gibt auch hellgelbe und honigfarbene Steine, vor allem aus Mexiko, und die seltenen zartrosa und weinroten Töne aus Myanmar. Sehr selten gibt es Steine mit leichtem bläulichem oder gräulichem Schimmer. Rosa Danburit ist der wertvollste. Die Farbe hängt von Spurenbeimengungen und vom Vorkommen ab.

Worin unterscheidet sich Danburit von Bergkristall?

Beide sind durchsichtig, doch der Danburit ist schwerer (Dichte um 3,0 gegenüber 2,65 beim Quarz), am oberen Rand etwas härter und viel seltener. Bergkristall baut man überall ab, und er ist preiswert. Hinzu kommt, dass der Danburit oft blau unter Ultraviolett leuchtet und rosa Töne haben kann, die der gewöhnliche Quarz nicht besitzt.

Worin unterscheidet sich Danburit von Topas?

Im Aussehen ähneln sich ein farbloser Danburit und ein weißer Topas. Die Unterschiede liegen in den Eigenschaften: Topas ist härter (8 nach Mohs gegenüber 7 bis 7,5) und hat eine ausgeprägtere vollkommene Spaltbarkeit, weshalb er beim Schleifen heikler ist. Der Danburit ist sanfter im Glanz und seltener. Zuverlässig unterscheidet sie ein Gemmologe über Brechungsindex und Dichte.

Worin unterscheidet sich Danburit von Phenakit?

Das sind verschiedene Minerale, die man wegen ihrer ähnlichen Durchsichtigkeit und Seltenheit verwechselt. Phenakit ist ein Beryllium-Silikat, sehr hart (etwa 7,5 bis 8), meist kleiner, teurer und noch seltener. Danburit ist ein Calcium-Borosilikat, größer, etwas leichter erhältlich und kann rosa Töne haben. Genau unterscheidet sie ein Gemmologe über die physikalischen Eigenschaften.

Kann man Danburit täglich tragen?

Ja, bei vernünftiger Sorgfalt. Eine Härte von 7 bis 7,5 erlaubt das tägliche Tragen, besonders als Anhänger oder Ohrringe. Ringe und Armbänder sollte man vor Sport, Putzen und Handarbeit ablegen, denn der Stein hat eine Spaltbarkeit und ein harter Schlag kann eine Absplitterung verursachen. Besser wählt man eine schützende Fassung, bei der das Metall die Flächen deckt.

Wo wird Danburit abgebaut?

Die wichtigsten Edelsteinvorkommen liegen in Mexiko (San Luis Potosí und Chihuahua), woher der Großteil des klaren Materials stammt. Den seltenen rosa Danburit baut man in Myanmar ab, im Gebiet von Mogok. Die historische Quelle der maßgeblichen Sammlerkristalle war Japan, die Obira-Grube, heute geschlossen. In kleineren Mengen findet man Danburit auf Madagaskar, in Bolivien, der Schweiz, Tansania und den Vereinigten Staaten.

Warum leuchtet Danburit?

Viele Danburite leuchten blau oder blaugrün unter einer Ultraviolettlampe, und nach dem Ausschalten des Lichts glimmen sie eine Weile schwach nach. Das ist Lumineszenz und Phosphoreszenz, hervorgerufen durch Besonderheiten der Kristallstruktur und durch Spurenbeimengungen. Bei normalem Tageslicht leuchtet der Danburit nicht. Das ist ein nützlicher Hinweis bei der Bestimmung des Steins, denn Glas hat kein solches Leuchten.

Wie unterscheidet man echten Danburit von Glas?

Der Danburit ist merklich schwerer als Glas gleicher Größe, dank einer Dichte von rund 3,0 g/cm³. Er ist härter und ritzt sich nicht mit Stahl, während Glas leicht zerkratzt. Viele Danburite leuchten blau unter Ultraviolett, Glas nicht. Außerdem zeigt Glas oft runde Luftbläschen, die in einem natürlichen Stein nicht vorkommen. Beim Kauf eines teuren Steins ist es am sichersten, ein gemmologisches Gutachten einzuholen.

Ist Danburit ein seltener Stein?

Ja. Für seine Entstehung braucht es das gleichzeitige Vorhandensein von Bor, Calcium und Silizium unter besonderen geologischen Bedingungen, und Bor ist von sich aus ein seltenes Element in der Erdkruste. Die Welt zählt wenige große Edelsteinvorkommen, die wichtigsten in Mexiko und Myanmar. Reine große Kristalle in Edelsteinqualität bleiben stets ein Stein für Liebhaber des Ungewöhnlichen, kein Massenprodukt.

Welcher Farbton des Danburits ist der wertvollste?

Der satt rosa und rosé-weinrote Danburit aus Myanmar. Er kommt weit seltener vor als farblose und honigfarbene Steine und wird für seine sanfte, natürlich zarte Farbe geschätzt. Unter den farblosen Steinen bewertet man die vollkommen durchsichtigen höher, ohne Gelbstich und Einschlüsse. Der Wert ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Farbe, Reinheit, Größe und Herkunft.

Welchen Schmuck mit Danburit wählt man besser?

Die sichersten Formen für den Stein sind Anhänger und Ohrringe: Sie treffen kaum auf Stöße und erlauben offene Fassungen, die die Durchsichtigkeit zeigen. Ringe sind schön, verlangen aber eine schützende Fassung und achtsames Tragen. Für farblosen Danburit eignen sich Silber und Weißgold, für Honig- und Rosatöne Gelbgold, das Wärme hinzufügt.

Eignet sich Danburit für einen Verlobungsring?

Technisch ja, aber mit Einschränkungen. Eine Härte von 7 bis 7,5 und die Spaltbarkeit machen den Danburit anfälliger für Absplitterungen als den Saphir. Wählt man eine schützende geschlossene Fassung und behandelt den Ring achtsam, indem man ihn bei Stoßbelastungen ablegt, kann der Danburit lange halten. Für einen sehr aktiven Lebensstil schaut man sich besser nach härteren Steinen um.

Verblasst Danburit in der Sonne?

Farblose und honigfarbene Steine sind im Allgemeinen beständig, während die seltenen rosa unter langer, starker direkter Sonne allmählich verblassen können. Deshalb rät man, rosa Danburit nicht lange auf der Fensterbank zu lassen. Fürs alltägliche Tragen ist das kein Problem: Gewöhnlicher Aufenthalt im Licht schadet dem Stein nicht.

Gibt es synthetischen Danburit?

Massenhaften synthetischen Danburit gibt es auf dem Markt nicht: Ihn im Labor für eine Nischennachfrage zu züchten, lohnt sich nicht. Weit häufiger verkauft man unter dem Namen Danburit andere, billigere durchsichtige Materialien: Glas, gewöhnlichen Quarz oder weißen Topas. Das Hauptrisiko beim Kauf ist daher nicht das Synthetische, sondern der Austausch durch ein anderes natürliches Mineral.

Über Zevira

Zevira ist eine Schmuckmarke für alle, die ihren Schmuck bewusst wählen. Wir arbeiten mit 925er Silber und natürlichen Steinen und erzählen die Geschichte jedes Edelsteins ehrlich: wo er in der Erde geboren wurde, welchen Weg er genommen hat und was wirklich hinter seinem Ruf steckt. Wir versprechen keine Wunder und schüren keine Angst mit Magie. Unsere Aufgabe ist es, Ihnen ein schönes, langlebiges Schmuckstück und klares Wissen zu geben, damit die Wahl Ihre ist und keine, die die Werbung aufdrängt. Steine wie den Danburit lieben wir für ihre stille Seltenheit und ihren ruhigen Charakter: Sie sind für alle, die das Wesen schätzen, nicht einen lauten Namen.

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