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Ohrpiercing-Arten: Der vollständige Ratgeber

Ohrpiercing-Arten: Der vollständige Ratgeber

Ohrpiercing-Arten: Der vollständige Ratgeber

Einleitung: 14 Stellen an einem Ohr

Das menschliche Ohr ist anatomisch bemerkenswert vielseitig. Es gibt mindestens 14 unterschiedliche Stellen, an denen ein Piercing gesetzt werden kann. Jede hat einen eigenen Namen, eine eigene Heilungsdauer, eine eigene Schmucksprache.

Ob du dein erstes Piercing planst oder einen durchdachten Stack aus mehreren Ohrringen aufbaust: Dieser Ratgeber erklärt alle Arten, ihre Unterschiede und hilft dir bei der Wahl. Dazu kommen Geschichte, Schmerzniveaus, Heilungszeiten und alles Wissenswerte zur Pflege.

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Kurze Geschichte des Ohrpiercings

Ohrpiercing gehört zu den ältesten belegten Praktiken der Körpergestaltung überhaupt. Ötzi, der Eismann, in den Alpen auf ca. 3300 v. Chr. datiert, hatte gestreckte Ohrläppchen-Piercings. Das ist der früheste direkte physische Beweis, der uns erhalten geblieben ist.

Im Alten Rom war das Ohrläppchenpiercing weit verbreitet. Für Frauen galt es als Zeichen von Wohlstand, für Männer besonders Soldaten und Seeleute als Erkennungszeichen. Ägyptische Mumien zeigen Piercings mit Gold- und Glasschmuck. Über die gesamte Antike hinweg signalisierten Ohrringe sozialen Status und religiöse Zugehörigkeit.

In der ayurvedischen Tradition Indiens ist das Ohrdurchstechen, auf Sanskrit Karna Vedha, einer von sechzehn vorgeschriebenen Lebensübergangsriten. Die Platzierung wird dabei mit der individuellen Anatomie abgestimmt. Kinder beider Geschlechter erhalten dieses Piercing in frühem Alter, und die Tradition ist in vielen Regionen des indischen Subkontinents bis heute lebendig.

Das mittelalterliche Europa versteckte Ohren weitgehend unter Kopfbedeckungen. Die Renaissance brachte den Ohrschmuck zurück: Hofporträts des 16. und 17. Jahrhunderts zeigen Männer mit einer einzelnen Hängeseringe im Ohrläppchen, oft mit Perle oder Edelstein besetzt.

Modernes Knorpelpiercing entstand in den Subkulturen der 1970er und 1980er Jahre. In der Punkkultur Großbritanniens und der USA wurden mehrfache Piercings zu einem politischen und ästhetischen Statement. Helix, Industrial, Rook waren damals Erkennungszeichen einer alternativen Zugehörigkeit.

Ab etwa 2010 verschob sich das erneut. Die Idee der Ear Curation, einer bewusst zusammengestellten Komposition aus mehreren Piercings an einem Ohr, wanderte aus der Subkultur in den Modehauptstrom. Heute ist eine Kombination aus Ohrläppchen, Helix und Tragus in deutschen Großstädten so alltäglich wie ein zweites Ohrläppchenpierce in den 1990ern.

Die wichtigsten Ohrpiercing-Arten

Das Ohr lässt sich in drei Zonen unterteilen: das Ohrläppchen, den inneren Knorpel und den äußeren Knorpel. Jede Zone hat ihre eigenen Piercingpositionen.

Ohrläppchen (Lobe)

Standard-Ohrläppchen ist die häufigste Piercingart. Wird von den meisten Menschen in der Kindheit oder Jugend gesetzt. Heilt schnell (4-6 Wochen). Verträgt praktisch jeden Ohrringtyp. Schmerz: 1-2 von 10.

Zweites Ohrläppchen ein zweiter Stich oberhalb des ersten. Oft einige Jahre nach dem ersten gesetzt. Heilt genauso schnell. Ermöglicht das Tragen zweier unterschiedlicher Stile gleichzeitig.

Drittes Ohrläppchen noch weiter oben. Beliebt bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Schnelle Heilung. Ein dreifacher Lobe-Stack ist einer der beliebtesten Ausgangspunkte für ein zeitgemäßes Ear-Konzept.

Querpiercing des Ohrläppchens ein horizontaler Stich durch die gesamte Breite des Ohrläppchens. Selten. Längere Heilung (3-6 Monate). Getragen wird ein Barbell durch die gesamte Länge. Anatomisch nicht für jedes Ohrläppchen geeignet.

Lobe-Stack mehrere aufeinanderfolgende Piercings von unten nach oben, in der Regel 4-5, für eine kuratierte Schmuckkombination. Wird über mehrere Termine aufgebaut, nicht in einer Sitzung.

Helix (äußerer oberer Rand)

Standard-Helix das beliebteste Knorpelpiercing. Sitzt am äußeren Rand des oberen Ohrs. Heilungsdauer 6-12 Monate. Geeignet für kleine Ringe oder Flat-Back-Stecker. Schmerz: 4-5 von 10. Meist die erste Wahl für ein erstes Knorpelpiercing.

Forward Helix am vorderen Abschnitt des Helix, näher am Gesicht. Häufig als Reihe von 1-3 Piercings gesetzt. Wirkt besonders mit kleinen Ringen oder minimalistischen Steckern.

Mittlerer oder oberer Helix Positionen auf verschiedenen Höhen entlang des äußeren Randes. Dient zum Füllen von Zwischenräumen in Mehrfachkompositionen.

Industrial verbindet zwei Piercings (einen Forward und einen hinteren Helix) mit einem einzigen langen Barbell, der quer durchs Ohr verläuft. Auffällig in der Wirkung, anspruchsvoll in der Heilung. Heilungsdauer: 9-18 Monate. Schmerz: 7-8 von 10. Setzt eine geeignete Ohranatomie voraus: vorher vom Piercer beurteilen lassen.

Conch (innerer Knorpel, die Ohrmuschel)

Innerer Conch sitzt im Zentrum der Ohrmuschel, an ihrer tiefsten Stelle. Getragen mit einem großen Flat-Back-Stecker oder einem Ring, der die Muschel umfasst. Heilungsdauer 6-12 Monate. Schmerz: 5-6 von 10. Eines der dekorativsten Knorpelpiercings bei passender Schmuckwahl.

Äußerer Conch liegt näher am äußeren Rand der Muschel, nahe am Helix. Weniger prominent, aber gut in einer Mehrfachkomposition einsetzbar.

Tragus

Tragus sitzt auf dem kleinen Knorpelvorsprung vor dem Gehörgang. Eines der beliebtesten Knorpelpiercings. Getragen mit kleinen Ringen oder Flat-Back-Steckern. Heilungsdauer 6-12 Monate. Schmerz: 4-5 von 10. Von vorne gut sichtbar, daher besonders ausdrucksstark.

Hinweis zur Anatomie: Größe und Dicke des Tragus variieren erheblich. Ein erfahrener Piercer beurteilt die Anatomie vorab.

Anti-Tragus

Anti-Tragus liegt auf dem Knorpelwulst gegenüber dem Tragus, oberhalb des Ohrläppchens. Weniger verbreitet. Heilung dauert länger. Schmerz: 5-6 von 10. Wirkt gut als Duo mit dem Tragus in einer Komposition.

Daith

Daith sitzt auf der innersten Knorpelfalte des Ohrs. In den letzten Jahren stark nachgefragt. Immer wieder wird gefragt, ob er bei Migräne hilft: Es gibt keine gesicherten wissenschaftlichen Belege dafür. Wer es aus ästhetischen Gründen möchte, hat einen vollwertigen Grund.

Anspruchsvolle Anatomie: eine ausgeprägte innere Falte ist nötig. Heilungsdauer: 6-12 Monate, manchmal länger. Schmerz: 6-7 von 10. Herzförmige Ringe sind für diese Position besonders beliebt, da sie der Kurve der Falte folgen.

Rook

Rook liegt auf der Knorpelfalte oberhalb des Daith. Weniger verbreitet. Getragen mit gebogenen Barbells oder kleinen Ringen. Schmerz: 6-7 von 10. Anatomisch nicht bei jedem möglich: vorherige Beratung empfohlen.

Snug

Snug sitzt am inneren Knorpelrand im mittleren Bereich des Ohrs. Das technisch anspruchsvollste Piercing dieser Liste. Schmerz: 8-9 von 10. Heilungsdauer: 12-18 Monate. Hohes Migrations- und Abstoßungsrisiko. Kein Einstiegspiercing für Knorpel.

Auricle

Auricle sitzt zwischen Helix und Ohrläppchen, auf mittlerer Höhe. Eine Zwischenposition, die sich gut zum Füllen von Lücken zwischen Lobe-Stack und Helix eignet.

Schmerz

Schmerzempfinden ist individuell und hängt von der Anatomie, der Technik des Piercers und der eigenen Toleranz ab. Eine grobe Einschätzung:

Piercing Schmerzniveau (1-10)
Standard-Ohrläppchen 1-2
Zweites und drittes Ohrläppchen 1-2
Tragus 4-5
Standard-Helix 4-5
Forward Helix 4-5
Anti-Tragus 5-6
Daith 6-7
Rook 6-7
Conch 5-6
Industrial 7-8
Snug 8-9

Je tiefer der Knorpel liegt, desto intensiver der Stich und desto länger die Heilung.

Heilung: Realistische Zeiträume

Heilung verläuft individuell, aber die Durchschnittswerte sind:

Piercing Vollständige Heilung
Standard-Ohrläppchen 4-6 Wochen
Helix 6-12 Monate
Tragus 6-12 Monate
Conch 6-12 Monate
Daith 9-12 Monate
Rook 9-12 Monate
Industrial 9-18 Monate
Snug 12-18 Monate

Wichtig: Auch wenn ein Knorpelpiercing nach einigen Wochen äußerlich verheilt aussieht, verläuft die innere Heilung deutlich länger. Schmuck nicht vorzeitig wechseln.

Wo piercing lassen

Die Grundregel gilt unabhängig von der Piercingposition: nur im professionellen Piercingstudio, nicht an einem Kiosk mit einer Piercingpistole.

Warum die Pistole für Knorpel ungeeignet ist:

Was eine professionelle Hohlnadel leistet:

In Deutschland regeln das Infektionsschutzgesetz (IfSG) und die Hygieneverordnungen der Länder die Anforderungen an Piercingstudios. Seriöse Studios legen Hygienenachweise offen und arbeiten ausschließlich mit Einwegnadeln. Das Jugendschutzgesetz setzt folgende Grenzen: unter 16 Jahren Piercing grundsätzlich nur mit Einwilligung und in Begleitung der Erziehungsberechtigten; zwischen 16 und 18 Jahren mit schriftlicher Einwilligung; ab 18 Jahren eigenverantwortlich. Studios, die diese Regeln nicht einhalten, sind keine seriösen Adressen. Die Kosten im Fachstudio entsprechen etwa einem Mittagessen, zuzüglich Schmuckpreis.

Pflege nach dem Piercing

Die ersten 2-4 Wochen:

Die ersten 2-3 Monate:

Das erste Jahr:

Was du nicht tun solltest

Diese Fehler verlangsamen die Heilung nachweislich:

Keinen Alkohol oder Desinfektionsspray verwenden. Aggressive Substanzen zerstören heilendes Gewebe. Nur sterile Kochsalzlösung oder speziell für Piercings entwickelte Produkte verwenden.

Den Schmuck in den ersten Monaten nicht entfernen. Der Kanal im Knorpel schließt sich überraschend schnell. Schon wenige Stunden ohne Schmuck können das Wiedereinführen schwierig oder unmöglich machen.

Keinen vorzeitigen Schmuckwechsel. Die äußere Erscheinung täuscht: Der innere Kanal ist noch nicht reif. Frühzeitiger Wechsel öffnet Infektionswege.

Kein Wasserstoffperoxid. Genauso schädlich wie Alkohol.

Keinen Schmuck aus ungeeigneten Metallen. Nickelhaltige Legierungen sind die häufigste Ursache für allergische Reaktionen bei Piercings.

Nicht auf dem frischen Knorpelpiercing schlafen. Dauerhafter Druck unterbricht die Durchblutung und erzeugt einen chronischen Entzündungspunkt.

Materialien für frische Piercings

Die Materialwahl ist entscheidend. Ein heilendes Piercing verträgt nur bestimmte Werkstoffe.

Geeignet:

Nicht für frische Piercings:

Nach vollständiger Heilung (6-12 Monate bei Knorpel) können andere Materialien getragen werden.

Schmuck nach Piercingposition

Ohrläppchen

Alle Ohrringtypen möglich: Stecker, Creolen, hängende Ohrringe. Hauptregel: das heilende Ohrläppchen nicht überlasten.

Helix

Tragus

Conch

Daith

Industrial

Ear-Komposition aufbauen

Ear Curation bezeichnet den bewussten Aufbau einer Mehrfachpiercing-Komposition an einem Ohr als gestalterisches Ganzes. Das Konzept verbreiterte sich in den 2010er Jahren von der Modepresse in den Alltag.

Minimalistische Kombination. Standard-Ohrläppchen plus zweites Ohrläppchen plus Helix. Drei Punkte, alle klein, einheitliches Metall (Weißgold oder Silber). Bürotauglich und alltagstauglich.

Naturnahe Kombination. Conch plus Tragus plus Doppel-Helix. Mehr Details, gemischte Formen (Ringe und Stecker), variierende Größen erzeugen Tiefe.

Alternative Kombination. Industrial plus mehrfache Lobes plus Forward Helix. Auffällig, entschieden, kein Understatement.

Grundprinzipien beim Aufbau:

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Für wen welches Piercing

Ohrläppchen: universell. Einfach, schnell verheilt, passt zu jedem Stil.

Helix: für alle, die bereit sind, 6-12 Monate Pflege einzuplanen. Am beliebtesten in der Altersgruppe 15-35, aber kein Höchstalter.

Tragus: für Menschen, die eine präzise, unaufdringliche Setzung bevorzugen. Nicht der schmerzhafteste, aber gut sichtbar.

Daith: überwiegend aus ästhetischen Gründen gewählt. Wer es zusätzlich wegen Migräne probieren möchte: klinische Belege fehlen, subjektive Berichte existieren.

Conch: für auffällige, raumgreifende Schmuckwirkung.

Industrial: für alternative oder kantige Ästhetik. Eher nicht bürokompatibel.

Snug: nur für erfahrene Träger, nicht das erste Knorpelpiercing.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter ist Piercing erlaubt?

In Deutschland: ab 18 Jahren eigenverantwortlich. Zwischen 16 und 18 Jahren mit schriftlicher Einwilligung der Erziehungsberechtigten. Unter 16 in der Regel nur mit Begleitung und schriftlicher Einwilligung. Das Jugendschutzgesetz regelt dies bundesweit, wobei Bundesländer und seriöse Studios eigene, teils strengere Standards setzen. Ein Studio, das keine Einwilligungen verlangt, ist kein vertrauenswürdiger Betrieb.

Kann ich mehrere Piercings in einem Termin setzen lassen?

Grundsätzlich ja, aber empfohlen wird es nicht. Jeder Stich ist eine Wunde. Fünf auf einmal belasten den Körper erheblich und erhöhen das Infektionsrisiko. Ein bis zwei pro Termin, mit mindestens zwei Monaten Abstand zum nächsten, ist die sinnvolle Regel.

Was, wenn es mir später nicht mehr gefällt?

Schmuck entfernen, der Kanal schließt sich. Ein frisches Piercing (unter einem Jahr) schließt innerhalb von Wochen oder Monaten. Ein älteres kann eine kleine bleibende Stelle hinterlassen.

Was tun bei einem Keloid?

Eine feste, erhabene Narbe an der Piercing-Stelle ist ein Keloid. Das erfordert ärztliche Beurteilung (Dermatologie oder Chirurgie). Es verschwindet nicht von allein und sollte nicht selbst behandelt werden. Keloidneigung ist genetisch: Wer schon Keloide gehabt hat, sollte das vor jedem Knorpelpiercing mit einem Fachmann besprechen.

Wie gehe ich mit dem Piercing im Beruf um?

Das hängt vom Arbeitgeber ab. Ein kleiner Stecker im Ohrläppchen oder Helix wird selten als Problem gesehen. Industrial oder große Ringe können in konservativen Umgebungen Fragen aufwerfen. Transparente Bioplast-Retainer ermöglichen es, das Piercing bei Bedarf optisch zu verbergen.

Löst ein Piercing Metalldetektoren am Flughafen aus?

In der Regel nicht. Piercingschmuck ist zu klein, um Standarddetektoren zuverlässig anzusprechen. Gelegentlich können Sicherheitsmitarbeiter um das Abnehmen bitten.

Piercing und MRT: gibt es ein Problem?

Implantatgrades Titan ist nicht magnetisch und MRT-sicher. Stahl kann magnetisch reagieren. Radiologische Abteilungen bitten standardmäßig, allen Schmuck vor der Untersuchung zu entfernen.

Kann man auf einem Piercing schlafen?

Nach vollständiger Heilung ja. Während der Heilungsphase, vor allem bei Knorpelpiercings, sollte die betreffende Seite entlastet werden. Ein Reisekissen mit Aussparung ist ein bewährtes Hilfsmittel.

Hilft ein Daith-Piercing wirklich gegen Migräne?

Es gibt keine gesicherten wissenschaftlichen Nachweise. Manche berichten subjektive Verbesserungen, was am ehesten einem Placeboeffekt entspricht. Wer es aus ästhetischen Gründen möchte, hat einen guten Grund. Migränebehandlung sollte mit einem Neurologen besprochen werden.

Ist eine Ear Cuff eine echte Alternative zum Piercing?

Ja. Eine Ear Cuff gibt optisch ein ähnliches Ergebnis ohne jede Verbindlichkeit. Besonders für Helix- und Conchpositionen eine vollwertige Alternative.

Wie erkenne ich einen guten Piercer?

Sichtbare Hygienestandards im Studio, nachweisbares Portfolio, ausschließlich Einwegnadeln, keine Pistole, Zeit für Fragen ohne Verkaufsdruck. Mitgliedschaft im Verband Professioneller Piercer (VPP) oder europäischen Äquivalenten ist ein zusätzliches Qualitätsmerkmal.

Fazit

Ohrpiercing-Arten sind nicht nur verschiedene Koordinaten auf einer Karte. Sie sind unterschiedliche ästhetische Entscheidungen, unterschiedliche Pflegeverpflichtungen und unterschiedliche Aussagen über den persönlichen Stil. Die Wahl sollte sich daran orientieren, wie der eigene Alltag wirklich aussieht: Wie viel Zeit lässt sich in die Nachsorge investieren, wie hoch ist die eigene Schmerztoleranz, und was soll am Ende im Spiegel zu sehen sein.

Für den Einstieg in Knorpelpiercings sind Standard-Helix oder Tragus eine überlegte Wahl. Anspruchsvolle Positionen wie Snug, Industrial oder Daith setzen Erfahrung mit mindestens einem bereits verheilten Knorpelpiercing voraus.

Über Zevira

Zevira stellt handgefertigten Schmuck in Albacete, Spanien, her. Wir machen kein Piercing, das ist ein eigenständiger Beruf, aber wir fertigen Ohrringe und Ohrschmuck für alle verheilten Piercingpositionen: vom Standard-Ohrläppchen bis zu spezifischen Knorpelpositionen.

Was du im Katalog für verschiedene Piercingpositionen findest:

Jedes Stück wird von Hand gefertigt, mit der Möglichkeit einer persönlichen Gravur. Wir arbeiten mit Silber 925 und massivem Gold 14-18K.

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Ohrpiercing-Arten: Helix, Tragus, Daith, Conch – vollständiger Guide (2026)