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Sodalith im Schmuck: der blaue Stein des dritten Auges und der Intuition

Sodalith: der blaue Stein des dritten Auges und der Intuition

Sodalith ist ein junger Edelstein. Erst 1811 wurde er anhand von Proben aus Grönland beschrieben, und verbreitet hat er sich erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als in Kanada große Lagerstätten auftauchten. Zum Vergleich: Aus Lapislazuli, dem Stein, dem er am ähnlichsten ist, fertigte man schon vor sechstausend Jahren Schmuck. Doch gerade dieses tiefe Blau mit den weißen Adern brachte den Sodalith schnell in die Tradition der Steine des dritten Auges.

Ein blauer Stein, von blassen Adern durchzogen, wie ein Nachthimmel mit milchigen Wolken. In der indischen Tradition ist das dritte Auge (Ajna) kein körperliches Organ, sondern ein inneres Sehen, das sich einschaltet, wenn ein Mensch wirklich auf sich selbst hört. Sodalith sieht einfach so aus, wie man sich diese Intuition gewöhnlich vorstellt: ein ruhiges Blau, von hellen Adern durchzogen.

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Sodalith: Herkunft und Lagerstätten

Was für ein Stein das ist

Natürliches Sodalith-Stück aus Bolivien: tiefblauer Stein mit unregelmäßigen weißen Adern und hellen Sprenkeln, unbearbeitetes Mineralstück
So sieht Sodalith in der Natur aus, ein tiefes Blau mit chaotischen weißen Karbonatadern, genau das Merkmal, an dem man ihn unter anderen blauen Steinen erkennt. Mineralogisches Stück, Bolivien. Wikimedia Commons, CC0.Sodalite (GeoDIL number - 2371), Darla Sondrol, 14 February 2002. Wikimedia Commons, Open Access (CC0 1.0)

Sodalith ist ein Natrium-Aluminiumsilikat mit Chlor, Formel Na8(Al6Si6O24)Cl2. Er kristallisiert im kubischen System. Die blaue Farbe stammt aus der Struktur des Minerals selbst, nicht aus einer Beimengung. Er bildet sich in alkalischen magmatischen Gesteinen, vergesellschaftet mit Nephelin und Feldspäten.

Bei der Härte liegt er bei 5,5 bis 6 auf der Mohs-Skala. Zum Vergleich: Quarz hat 7, Topas 8, Saphir 9, Diamant 10. Sodalith ist weicher und deutlich spröder, deshalb ist er eine schlechte Wahl für einen Alltagsring, der überall anstößt. Für einen Anhänger, Ohrringe oder ein Armband, die viel seltener gegen Hartes schlagen, eignet er sich gut, sofern man den Stein mit etwas Sorgfalt behandelt.

Die weißen Adern im Sodalith sind meist Calcit und Feldspat. Sie machen den Stein erkennbar: ohne sie wäre er nur ein weiteres blaues Mineral.

Worin sich Sodalith von Lapislazuli unterscheidet

Die beiden werden ständig verwechselt, dabei lassen sie sich leicht auseinanderhalten. Lapislazuli ist kein einzelnes Mineral, sondern ein Gestein: Sein Blau kommt vom Mineral Lasurit (aus der Hauyn-Sodalith-Gruppe), und die charakteristischen goldenen Sprenkel sind Pyrit. Hat ein blauer Stein funkelnde Goldpunkte, haben Sie Lapislazuli vor sich. Sodalith trägt sie nicht: Er hat weiße Calcitadern, kein Pyritgold. Lapislazuli ist meist teurer und seltener, während Sodalith farblich reiner und erschwinglicher ist. Beide gehören zur Sodalith-Gruppe der Minerale, daher die Ähnlichkeit.

Lagerstätten

Der wichtigste Lieferant von Sodalith in Edelsteinqualität ist Kanada, die Gegend um Bancroft in Ontario. Dort fand man zu Beginn des 20. Jahrhunderts hochwertige Lagerstätten, und genau danach wurde Sodalith für Schmuck verfügbar. Davor galt er als Sammlerrarität.

Große Lagerstätten gibt es in Brasilien (die Bundesstaaten Minas Gerais und Bahia), wo ein gesättigtes Blau vorkommt. Sodalith wird außerdem in Namibia, Grönland, Norwegen und den USA abgebaut. Die ersten Proben für die wissenschaftliche Beschreibung kamen passenderweise aus Grönland (der Ilimaussaq-Komplex).

Farbtöne

Die Farbe des Sodaliths variiert stark, von einem hellen, blassen Blau bis zu einem fast schwarzblauen Indigo:

Hackmanit: der Sodalith, der die Farbe wechselt

Eine eigene Varietät des Sodaliths heißt Hackmanit. An einer frischen Bruchstelle oder nach einer Weile im Dunkeln kann er rosa, himbeerfarben oder violett sein, doch im Tageslicht verblasst er binnen Minuten zu einem Graublau oder weißlichen Ton. Legt man den Stein wieder ins Dunkle oder bestrahlt ihn mit Ultraviolett, kehrt die Farbe zurück. Dieses Phänomen nennt man Tenebreszenz (reversibles Nachdunkeln unter Lichteinfluss), und unter den verbreiteten Edelsteinmineralen ist es selten.

Hackmanit aus Afghanistan und Myanmar dunkelt eher im Licht nach, während der grönländische und kanadische das Gegenteil tut, im Licht verblasst und im Dunkeln Farbe gewinnt. Viele Hackmanite fluoreszieren zudem unter Ultraviolett hell orange. Es ist ein Sammlerstein und ein launischer dazu: Seine Farbe ist per Definition instabil, deshalb begegnet er einem im Massenschmuck so gut wie nie, doch als Fakt über Sodalith ist er wichtig, denn er erklärt, warum ein blaues Mineral plötzlich rosa sein kann.

Um die Farbtöne, die Härte, die Lagerstätten und den Charakter des Steins an einem Ort zusammenzustellen, haben wir die wichtigsten Kennwerte in einer Tabelle gebündelt.

Sodalith auf einen Blick
AspektDetails
LagerstättenKanada (Ontario, Bancroft), Brasilien (Minas Gerais), Norwegen, Grönland
FarbbereichHellblau, Mittelblau, tiefes Indigo. Weisse Albitadern sind immer vorhanden.
Härte6-6,5 auf der Mohs-Skala. Gut für Anhänger, Armbänder, Ohrringe. Nicht für tägliche Ringe.
ChakraAjna (Drittes Auge). Liegt zwischen den Augenbrauen, verbunden mit Intuition, Klarheit, innerer Vision.
Energetische SignaturRuhig, fokussiert, reinigend. Still aber kraftvoll. Lädt zu Stille und Zuhören ein.
Beste für MeditationIn der Hand halten oder auf die Stirn legen. Sitzen Sie ruhig für 10-15 Minuten. Konzentrieren Sie sich auf den Punkt zwischen den Augenbrauen.
SchmuckformenAnhänger (klassisch), Ring (Siegel), Armband (Perlen), Ohrringe, Stirnschmuck (Tikka).
PreissegmentErschwinglich (kleiner Anhänger €30-80), Mittleres Segment (mittlere Stücke €100-400), Premium (gross, goldbefasst €400+).
PflegetippsWarmes Wasser + milde Seife. Keine Ultraschallreiniger. Separat in weichem Tuch lagern. Von direktem Sonnenlicht fernhalten.

Wie man Sodalith von ähnlichen Steinen und Fälschungen unterscheidet

Es gibt viele blaue Minerale mit weißen oder hellen Partien, und als Sodalith wird allerlei verkauft. Ein paar einfache Anhaltspunkte ganz ohne Labor.

Lapislazuli gibt goldene Pyritfunken ab; Sodalith hat keine, er hat weiße Calcitadern. Das ist der erste und wichtigste Unterschied, und damit klärt sich das meiste Durcheinander.

Azurit ist leuchtender, näher an einem Azurblau, und deutlich weicher (3,5 bis 4 auf der Mohs-Skala gegenüber 5,5 bis 6 beim Sodalith), bröckelt leicht und reagiert auf Säure mit Aufbrausen. Sodalith ist härter und reagiert nicht auf schwache Säure.

Dumortierit kann blau mit ähnlichem Muster sein, ist aber dichter, schwerer in der Hand und ergibt meist ein gleichmäßigeres mattes Blau ohne klare Karbonatadern.

Gefärbter Howlith und Magnesit sind die häufigste Nachahmung: Ein weißer, poröser Stein wird mit blauer Farbe getränkt. Erkennbar daran, dass die Farbe ungleichmäßig sitzt, sich in Rissen sammelt und an den Rändern kräftiger ist als im Inneren. Beim natürlichen Sodalith ist das Blau gleichmäßig, und weiß erscheinen gerade die Adern, nicht der Hintergrund.

Alltagsproben, die wirklich helfen: Sehen Sie sich eine Bruchstelle oder eine unpolierte Partie an (ein gefärbter Stein hat einen helleren Kern als seine Oberfläche), reiben Sie eine unauffällige Stelle mit einem Wattebausch und Aceton oder Nagellackentferner (Farbe hinterlässt eine blaue Spur, das natürliche Mineral nicht), schätzen Sie Gewicht und Temperatur ab (der Stein ist kühler und schwerer als Kunststoff). Glas verrät sich durch Luftblasen im Inneren und ein zu gleichmäßiges, wie gemalt wirkendes Muster.

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Färbung und Behandlung: ehrlich betrachtet

Sodalith wird oft als dunkles, gesättigtes Indigoblau verkauft, und das ist längst nicht immer die natürliche Farbe. Helle und blasse Sodalithe werden eingefärbt, um die Tiefe des Blaus anzuheben, seltener imprägniert für Glanz und Festigkeit der Oberfläche. Anders als viele Edelsteine wird Sodalith gewöhnlich nicht mit Hitze oder Bestrahlung behandelt; hier dreht sich die ganze Geschichte um den Farbstoff.

Wie man eine Färbung erkennt: Die Farbe ist zu gleichmäßig und plakativ leuchtend, das Blau staut sich in Mikrorissen und die weißen Adern sind am Rand mitgefärbt, während der Stein an einer Bruchstelle oder auf der Rückseite heller ist. Gefärbter Sodalith verblasst mit der Zeit schneller als natürlicher, vor allem in der Sonne. Die Färbung allein macht den Stein nicht zur Fälschung (es ist nach wie vor Sodalith), aber sie wirkt sich auf Farbstabilität und Preis aus, deshalb sollte man beim Kauf eines dunklen Steins den Verkäufer geradeheraus fragen, ob der Ton natürlich oder das Ergebnis einer Behandlung ist.

Wovon der Wert des Sodaliths abhängt

Sodalith gehört zu den erschwinglichen Schmuck- und Ziersteinen, und große Preissprünge gibt es hier nicht, dennoch unterscheidet sich die Qualität. Man betrachtet ihn so.

Farbe. Geschätzt wird ein gleichmäßiges, gesättigtes Blau, das weder ins Graue noch ins Trübe abdriftet. Ein natürlicher tiefer Ton ist mehr wert als ein gefärbter.

Adermuster. Klare, kontrastreiche weiße Adern auf gleichmäßigem Grund wirken wertvoller als ein trüber Brei aus Flecken. Zu viel Weiß verbilligt den Stein; das Blau sollte deutlich überwiegen.

Gleichmäßigkeit und Reinheit. Risse, Absplitterungen, lockere Einschlüsse und graue Zonen senken die Sorte. Für einen Cabochon ist wichtig, dass der Stein dicht ist und sich bis zu einem glasartigen Glanz polieren lässt.

Größe und Bearbeitung. Ein großes, einfarbiges Stück ohne Mängel ist seltener und kostet daher mehr als eine kleine Perle. Ein sauberer, symmetrischer Cabochon-Schliff und gutes Polieren erhöhen den Preis.

Sodalith ist so gut wie nie in Edelsteinqualität durchsichtig, deshalb arbeitet man ihn als Cabochon oder verarbeitet ihn zu Perlen, statt ihn wie durchsichtige Steine zu facettieren.

Symbolik des Sodaliths: das dritte Auge und Klarheit

Eine Vorbemerkung gleich vorweg: Sodalith heilt nichts und öffnet keine übernatürlichen Fähigkeiten. Alles Folgende ist Symbolik und Tradition, keine Medizin. Ihn zu tragen ergibt Sinn als schönes Schmuckstück und als persönliche Erinnerung, mehr nicht.

Im indischen Chakra-System wird die Farbe Blau mit dem Ajna verbunden, dem sechsten Chakra, dem Punkt zwischen den Brauen. Darüber schreiben wir ausführlich in unserem Beitrag dazu, was das dritte Auge symbolisiert und wie das Ajna die Wahl des Schmucks beeinflusst. Sodalith geriet wegen seiner Farbe in diese Tradition: Der blaue Ton stimmt mit der Art überein, wie das dritte Auge in der buddhistischen und indischen Ikonografie dargestellt wird.

In Büchern zur Lithotherapie nennt man Sodalith den Stein der Klarheit und der Logik. Nachprüfen lässt sich das nicht, doch der rationale Teil ist einfach: Viele Menschen empfinden ein ruhiges Blau subjektiv als beruhigend, und ein schöner Gegenstand, den man gern ansieht, kann tatsächlich als Anker für die Aufmerksamkeit wirken. Wenn Sodalith Sie daran erinnert, innezuhalten und nachzudenken, ist das schon ein ehrlicher Nutzen, ganz ohne Mystik.

Sämtliche Geschichten über Serotonin, Melatonin, Alpha-Rhythmus und darüber, dass der Stein das Gehirn umprogrammiere, lassen wir beiseite: Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass ein Mineral am Hals die Neurochemie beeinflusst.

Geschichte und kultureller Kontext

Als Schmuck ist Sodalith jung, doch die blaue Farbe in der Symbolik des dritten Auges ist alt. In der indischen und tibetischen Tradition ist der blaue Punkt zwischen den Brauen ein ikonografisches Zeichen des inneren Sehens, und bevor Sodalith auftauchte, spielten Lapislazuli und Saphir diese Rolle.

Himalaya-Stirnschmuck für eine Gottheitsfigur: durchbrochenes Golddiadem mit blauen Einlagen aus Lapislazuli, Türkis, Koralle und Perlen, auf der Stirn im Bereich des dritten Auges getragen
Der Stirnschmuck wurde der Gottheit genau am Punkt zwischen den Brauen angebracht, dort, wo die Ikonografie das dritte Auge verortet, und der blaue Lapislazuli in der Fassung griff eben jene blaue Energie des Ajna auf. Forehead Ornament for a Deity, Newar, für den nepalesischen und tibetischen Markt, 17. bis 19. Jahrhundert. The Metropolitan Museum of Art, Open Access (CC0 1.0).Forehead Ornament for a Deity, 17th - 19th century. The Metropolitan Museum of Art, Open Access (CC0 1.0)

Im nordischen Raum spielte eine ähnliche Rolle der Iolith, der blaue Stein der Wikinger mit Pleochroismus-Effekt und einem Gefühl von "Sehen", der je nach Blickwinkel seinen Ton wechselt. Als Sodalith im 20. Jahrhundert verfügbar wurde, nahm er folgerichtig den Platz eines preiswerten blauen Steins ein, der sich mühelos in eine bereits fertige Symbolik einfügte.

Schmuck mit Sodalith: die Form wählen

Anhänger

Die beliebteste Variante, und eine naheliegende: An einer Kette läuft der Stein kaum Gefahr, gegen Hartes zu schlagen. Ein kleiner Sodalith (1 bis 1,5 cm) eignet sich für den Alltag und ist erschwinglich. Ein mittlerer (2 bis 3 cm) fällt mehr auf und ist vielseitiger. Ein großer Cabochon (3 bis 4 cm) ist schon der Blickfang eines Looks.

Die Kettenlänge ändert den Sitz: kurz (40 bis 50 cm) hält den Stein nah am Gesicht, lang (60 bis 70 cm) streckt die Silhouette und macht sich gut über dichten Stoffen.

Ring

Sodalith ist weich, daher ist ein Ring eine Sache für Liebhaber und ganz sicher nichts für körperliche Arbeit. Wenn es einer sein soll, nehmen Sie einen Cabochon in einer engen Fassung, die den Stein schützt. Ein Cabochon (glatt, ohne Facetten) zeigt die weißen Adern besser als ein Facettenschliff.

Armband

Ein Armband aus Sodalith-Perlen ist das gängigste Format: Perlen sind günstig, und das Blau wirkt als Kette ums Handgelenk schön. Der Durchmesser liegt meist bei 6 bis 14 mm. Sodalith wird oft mit Lapislazuli, Lava oder Perlmutt kombiniert.

Ohrringe

Stecker mit einem kleinen Sodalith für jeden Tag, Hänger mit Cabochon für den Ausgang. Ohrringe sind vor Stößen geschützt und passen gut zu einem so zerbrechlichen Stein.

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Wie man ein Schmuckstück mit Sodalith auswählt

Nach der Farbe. Nehmen Sie den Ton, der Ihnen gefällt. Wollen Sie ein dunkles Indigo, fragen Sie den Verkäufer, ob die Farbe natürlich oder das Ergebnis einer Färbung ist: Dunkle Sodalithe sind oft behandelt.

Nach den Adern. Klare weiße Adern auf gleichmäßigem blauem Grund werden höher bewertet. Sie sollten aus der Entfernung lesbar sein, ohne Lupe.

Nach der Fassung. Silber ist vielseitig und hebt das Blau schön hervor, Weißgold verleiht Wertigkeit, Roségold mildert es. Sodalith verbindet sich wunderbar mit Perlmutt: Es entsteht ein kühler Weiß-Blau-Kontrast.

Nach der Echtheit. Fälschungen werden aus gefärbtem Glas und Kunststoff gemacht. Echter Sodalith fühlt sich spürbar dicht und kühl an, und die Adern wirken in den Stein eingebaut, nicht auf die Oberfläche gemalt. Beim Verkäufer kann man die Herkunft des Steins erfragen.

Wozu man Sodalith trägt

Ein tiefes Blau mit weißen Adern verhält sich fast wie eine neutrale Farbe, deshalb lässt sich Sodalith leicht in verschiedene Looks einfügen.

Alltag. Ein kleiner Anhänger über einem weißen T-Shirt, einem Leinenhemd oder einem Strickpullover. Am stärksten liest sich das Blau auf einer kühlen Palette: Weiß, Grau, Denim, Marineblau. Mit warmen, erdigen Tönen ergibt es einen angenehmen Kontrast, besonders in einer Kupfer- oder Goldfassung.

Büro. Ein leiser Akzent: ein Anhänger mittlerer Länge unter dem Hemdkragen, ein dezenter Cabochon-Ring oder Stecker. Ein auffälliges Stück, der Rest minimal.

Abend. Sodalith liebt den Kontrast zu Schwarz und Marineblau. Hängende Ohrringe neben einer freien Schulter, ein Anhänger an langer Kette über einem einfarbigen Kleid. Indigo in Silber oder Weißgold wirkt bei Kunstlicht zurückhaltend teuer.

Sodalith lässt sich gut schichten: mit Silber und Weißgold für eine kühle Stimmung, mit Perlmutt und Perlen für ein sanftes Leuchten, mit Lapislazuli und Aquamarin baut er einen blauen Verlauf auf. Überladen Sie die Texturen nicht: ein blauer Akzent plus eine neutrale Basis liest sich klarer als eine überfrachtete Hand. Er passt zu ruhigen, nachdenklichen Menschen, zu Liebhabern des Boho-Stils und des leisen Luxus.

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Pflege des Sodaliths

Sodalith ist weich und zerbrechlich, hält aber bei sorgsamer Behandlung lange.

Reinigen. Warmes Wasser mit milder Seife und eine weiche Bürste, danach mit klarem Wasser abspülen. Keine Ultraschall- und Dampfreinigung, keine aggressive Chemie, kein Chlor. In Schwimmbad und Sauna trägt man ihn besser nicht.

Aufbewahren. Getrennt von härteren Steinen (Quarz, Turmalin), die ihn zerkratzen könnten, in weichem Tuch oder einem Beutel. Vor Stößen und langer direkter Sonne schützen: Das leuchtende Blau kann mit der Zeit verblassen.

Mythen über Sodalith

Um Sodalith und das dritte Auge hat sich einiges an Verwirrung angesammelt: vom Glauben an ein sofortiges "Öffnen" der Fähigkeiten bis zur Verwechslung mit Lapislazuli. Gehen wir die häufigen Irrtümer durch und trennen die Symbolik von der Erfindung.

Mythen über Sodalith und das dritte Auge
Das Tragen von Sodalith öffnet sofort dein drittes Auge und gibt dir psychische Kräfte
Tippen um die Wahrheit zu enthüllen
Sodalith ist dasselbe wie Lapislazuli, nur billiger
Tippen um die Wahrheit zu enthüllen
Du musst täglich mit Sodalith meditieren, um einen Effekt zu spüren
Tippen um die Wahrheit zu enthüllen
Sodalith kann überall am Körper getragen werden und funktioniert gleich gut
Tippen um die Wahrheit zu enthüllen
Sodalith verliert seine Kraft, wenn du jemandem sagst, dass du ihn für die Intuition trägst
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Häufige Fragen zu Sodalith

Sind Sodalith und Lapislazuli dasselbe? Nein. Lapislazuli ist ein blaues Gestein mit goldenen Pyritsprenkeln, meist teurer und seltener. Sodalith ist farblich reiner, mit weißen Calcitadern, ohne Pyrit. Beide gehören zur Sodalith-Gruppe der Minerale, daher die Ähnlichkeit.

Kann ich einen Sodalith-Ring jeden Tag tragen? Nicht ratsam. Die Härte liegt bei 5,5 bis 6, der Stein zerkratzt und splittert leicht. Wollen Sie einen Ring, wählen Sie eine massive Fassung und nehmen ihn bei jeder Handarbeit ab. Anhänger, Ohrringe und Armband sind sicherer.

Verblasst Sodalith? Er kann; unter langer direkter Sonne verblasst das leuchtende Blau. Im Dunkeln und ohne Überhitzung gelagert, hält die Farbe jahrelang.

Gibt es gefälschten Sodalith? Ja, meist aus gefärbtem Glas oder Kunststoff. Der echte Stein ist dicht, kühl, und seine Adern sind in die Masse eingebaut, nicht obenauf gemalt.

Muss man an die Energie von Steinen glauben, damit Sodalith nützt? Nein. Es ist ein schönes Schmuckstück und ein angenehmes Blau, das man gern ansieht. Es stehen keine übernatürlichen Versprechen dahinter, und das ist völlig in Ordnung.

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Kurz gefasst

Sodalith ist ein erschwinglicher blauer Stein aus der Sodalith-Gruppe, weich (5,5 bis 6 auf der Mohs-Skala) und zerbrechlich, mit erkennbaren weißen Adern. Vom Lapislazuli unterscheidet er sich durch das Fehlen von goldenem Pyrit. Am besten lebt er in Anhängern, Ohrringen und Armbändern, schlechter in Ringen. Die Tradition zählt ihn wegen seiner blauen Farbe zu den Steinen des dritten Auges, doch das ist Symbolik, keine Eigenschaft des Minerals. Nehmen Sie den Ton, der Ihnen angenehm ist, und schützen Sie den Stein vor Stößen, Chemie und langer Sonne.

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Zevira fertigt Schmuck von Hand in Albacete, Spanien. Sodalith ist für uns kein beliebiger Stein: Wir arbeiten gern mit dem tiefen Blau und den weißen Adern und wählen Schliff und Fassung so, dass der Charakter jedes Steins bestmöglich zur Geltung kommt.

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