
Der Lorbeerkranz im Schmuck: Symbol für Sieg, Triumph und unsterblichen Ruhm
In der Antike war der Lorbeerkranz das, was heute die Goldmedaille ist. Mit ihm krönte man Sieger der Pythischen Spiele, Dichter und römische Triumphatoren. Daher stammt das Wort "Laureat" (vom lateinischen laureatus, "mit Lorbeer bekränzt") und der Nobelpreis, dessen Preisträger man bis heute Laureaten nennt. Der Kranz aus Blättern überdauerte alle Reiche und wurde zum Schmuck.
Der Lorbeer erwies sich als erstaunlich zählebiges Symbol. Ihn trugen die Priesterinnen Apollons, ihn prägte man auf die Münzen der Cäsaren, ihn formte man an die Fassaden von Universitäten und Gerichten. Als Napoleon sich zum Kaiser krönte, trug er nicht eine mittelalterliche Krone, sondern einen goldenen Lorbeerkranz im Geist der römischen Herrscher. Und wenn Sie einen feinen Lorbeerzweig an einem Anhänger oder einen Reif aus goldenen Blättern an einem Ring sehen, halten Sie eine Idee in der Hand, die über zweieinhalbtausend Jahre alt ist: Ich habe durchgehalten, ich habe es geschafft, ich werde anerkannt.
Der Reihe nach: Was ein Lorbeerkranz ist und wie er sich von anderen Kränzen unterscheidet, woher er kommt, was er heute bedeutet, in welchen Formen man ihn fertigt, aus welchen Materialien, wie und wozu man ihn trägt und worin er sich von Kränzen aus Olive, Eiche und Myrte unterscheidet.
Was ein Lorbeerkranz ist
Der Lorbeer Apollons: eine Pflanze, die zum Symbol wurde
Der Lorbeerkranz ist ein Ring oder ein offener Reif aus Blättern und Zweigen des Echten Lorbeers (Laurus nobilis), eines immergrünen mediterranen Baums mit dichten, aromatischen Blättern. Dieselben Blätter legt man in die Suppe, doch im Schmuck geht es um etwas anderes: um eine Form, die man auf den ersten Blick erkennt. Zwei gebogene Zweige, die sich über der Stirn treffen oder zum Kreis schließen, eine Reihe länglicher Blätter, manchmal kleine Beeren.
Der Lorbeer war Apollon geweiht, dem Gott des Lichts, der Musik, der Dichtung und der Weissagung. Die Priesterinnen seines Tempels in Delphi kauten vor der Prophezeiung Lorbeerblätter. Die Sieger der Pythischen Spiele, die zu Ehren Apollons stattfanden, bekränzte man eben mit Lorbeer und nicht mit Olive wie bei den Olympischen. So verwuchs die Pflanze des Gottes der Künste und des Lichts mit der Idee von Gabe, Anerkennung und höchster Leistung.
Reif, Diadem oder geschlossener Kreis
Im Schmuck begegnet der Lorbeer in zwei Grundgeometrien. Die erste ist der offene Kranzreif: Zwei Zweige laufen von der Mitte auseinander, wie auf antiken Münzen, und lassen den Hinterkopf frei. So sieht die klassische römische corona triumphalis aus. Die zweite ist der geschlossene Kreis, ein Ring aus Blättern ohne Unterbrechung, Symbol von Ganzheit und Vollendung. An Anhängern findet man häufiger den Kreis oder Halbkreis, an Ringen einen durchgehenden Reif aus Blättern, an Tiaras den offenen Kranz über der Stirn.
Ein wichtiges Detail: Die Blätter weisen mit den Spitzen stets in dieselbe Richtung entlang des Zweigs. Das ist kein Zufall, sondern ein lesbares Qualitätsmerkmal. Bei billiger Prägung "schauen" die Blätter oft chaotisch durcheinander, bei guter Arbeit liegen sie rhythmisch wie auf einer Reliefprägung.
Worin sich der Lorbeerkranz von anderen Kränzen unterscheidet
Kränze gibt es in der Geschichte viele, und man verwechselt sie leicht. Lorbeer steht für Sieg, Triumph, Ruhm, Dichtung. Olive für Frieden und die Olympischen Spiele. Eiche für Kraft, Tapferkeit und bürgerliche Standhaftigkeit (die römische corona civica). Myrte für Liebe, Ehe und Venus, sie schenkte man Bräuten. Die Dornenkrone ist eine ganz andere, christliche Symbolik des Leidens. Wenn Sie ein Schmuckstück "mit Kranz" wählen, lohnt es sich zu wissen, welches Blatt genau vor Ihnen liegt: Der Bedeutungsunterschied ist gewaltig. Mehr dazu im Vergleichsabschnitt weiter unten.
Geschichte des Lorbeerkranzes: vom Apollon-Mythos bis zum Nobelpreis
Der Mythos von Apollon und Daphne
Das Symbol hat eine Ursprungslegende, und sie ist traurig. Apollon, der Gott der Sonne und der Dichtung, machte sich über den kleinen Eros und seinen Bogen lustig. Der gekränkte Eros verschoss zwei Pfeile: mit dem einen, einem goldenen, durchbohrte er Apollon, damit dieser in Leidenschaft entbrenne, mit dem anderen, einem bleiernen, verwundete er die Nymphe Daphne, damit sie die Liebe verabscheue. Apollon jagte Daphne nach, sie floh entsetzt und flehte ihren Vater, einen Flussgott, an, sie zu retten. Der Körper der Nymphe begann zu erstarren: Die Haut wurde zu Rinde, die Arme zu Zweigen, das Haar zu Blättern. Daphne verwandelte sich in einen Lorbeerbaum.
Apollon umarmte den Stamm und spürte, wie unter der Rinde noch ein Herz schlug. Er sagte, wenn Daphne schon nicht seine Frau werden könne, dann werde sie sein Baum. Seitdem ist der Lorbeer Apollon geweiht, und mit einem Kranz aus seinen Blättern krönt man Dichter, Musiker und Sieger. Auf Griechisch heißt der Lorbeer "Daphne", zu Ehren der Nymphe. Ovid erzählte diese Geschichte in den "Metamorphosen" so ausführlich, dass sie zum Kanon wurde, zu dem Maler und Dichter über Jahrhunderte zurückkehrten. In diesem traurigen Ausgang liegt auch der geheime Sinn des Symbols: Lorbeer hat seinen Preis, man bekommt ihn nicht umsonst, und hinter jedem Kranz steht die Geschichte von Mühe und Verlust eines Menschen.
Griechenland und die Pythischen Spiele
Die Griechen machten den Lorbeer als Erste zur Auszeichnung. Bei den Pythischen Spielen in Delphi, den zweitwichtigsten nach den Olympischen, bekränzte man die Sieger mit dem Lorbeerkranz. Der Sieg in der Athletik, im Wagenrennen, in Musik und Dichtung gab das Recht auf diesen Kranz, und für einen Griechen war er mehr wert als jedes Metall. Geldpreise gab es bei den großen Spielen nicht, die Belohnung war Ruhm und das Recht, mit dem Kranz nach Hause zurückzukehren.
Der Lorbeer war auch mit der Weissagung verbunden. Die Pythia, die weissagende Priesterin des delphischen Orakels, ließ sich der Überlieferung nach vom Lorbeer inspirieren. So vereinte der Kranz drei Dinge, die die Griechen am höchsten schätzten: athletische Tüchtigkeit, dichterische Gabe und die Verbindung zum Göttlichen.
Der Lorbeer gehörte zum Gewebe des delphischen Kults selbst. Den Tempel Apollons schmückte man mit Lorbeerzweigen, Pilger brachten Lorbeer als Gabe dar, und der Sieger trug den Kranz davon wie ein Stück des heiligen Baums des Gottes. Für einen Griechen bedeutete das mehr als eine Medaille: Der Kranz bezeugte, dass Apollon selbst den Menschen ausgezeichnet hatte. Musik- und Dichterwettstreite bei den Pythischen Spielen galten ebenso viel wie die athletischen, und so krönte der Lorbeer von Anfang an Körper und Geist, die Kraft des Läufers und die Gabe des Sängers. Diese Doppelnatur, Sport und Kunst unter einem Kranz, blieb dem Symbol für immer erhalten.
Der Kranz des Champions: vier Spiele und vier Pflanzen
Das antike Griechenland kannte vier große Wettkämpfe, und jeder hatte seinen eigenen Kranz. Die Olympischen Spiele in Olympia krönten mit Olive, die Pythischen in Delphi mit Lorbeer, die Isthmischen bei Korinth mit Kiefer, die Nemeischen mit einem Kranz aus Sellerie. Ein Athlet, der alle vier gewann, erhielt den Ehrentitel "Periodonike", der den Kreis durchlaufen hat. Von diesen vier Pflanzen hatte gerade der Lorbeer das glücklichste Schicksal: Kiefer und Sellerie blieben in den Geschichtsbüchern, während Lorbeer und Olive bis heute als lebendige Symbole für Sieg und Frieden überlebten.
Der Krönungsritus selbst war kurz und schmucklos. Dem Sieger der Pythischen Spiele schnitt man Zweige vom heiligen Lorbeer, flocht an Ort und Stelle einen Kranz und setzte ihn aufs Haupt. Kein Gold, keinen Geldpreis sah man bei den großen Spielen vor: Der Wert des Kranzes lag nicht im Material, sondern darin, dass ihn ganz Hellas sah. Nach Hause kehrte der Champion als Held zurück, man dichtete ihm Oden, stellte ihm Statuen auf, befreite ihn von Steuern. Den getrockneten Kranz bewahrte man als Reliquie auf, manchmal weihte man ihn dem Tempel zurück. Die Idee, dass die höchste Auszeichnung gerade deshalb mehr wert ist als Geld, weil man sie nicht kaufen kann, entstand wesentlich hier, beim delphischen Lorbeer.
Der Lorbeer des Champions und die Auszeichnungsmedaille
Eine gerade Linie zieht sich vom lebendigen Siegerkranz zur modernen Auszeichnungsmedaille. Die Griechen belohnten mit Ruhm und einem Kranz aus Blättern, das Metall kam später, als man die Auszeichnung dauerhaft machen wollte. Doch die Logik blieb dieselbe: Sowohl der Kranz als auch die Medaille sind ein öffentliches Zeichen dafür, dass ein Mensch in einem fairen Wettstreit gesiegt hat. Nicht zufällig umrankt der Lorbeer auf unzähligen Medaillen und Orden ein Porträt oder eine Ziffer: Diese Pflanze bedeutet schon für sich "hier wird ein Verdienst anerkannt". Im Schmuck arbeitet der Lorbeer-Anhänger nach derselben uralten Logik einer persönlichen Medaille, die man nicht an einem Band, sondern an einer Kette trägt.
Rom: Triumph, Cäsar und corona triumphalis
Rom führte den Lorbeerkult zu staatlichem Maßstab. Der siegreiche Feldherr, dem der Senat das Recht auf einen Triumph gab, zog im Lorbeerkranz in die Stadt ein, auf einem Wagen, unter dem Jubel der Menge. Den Lorbeer hielt man über sein Haupt oder bekränzte damit seine Stirn. Das war die höchste militärische Ehre der Republik und später des Kaiserreichs.
Die Cäsaren machten den Kranz zum persönlichen Zeichen. Julius Cäsar liebte den Lorbeerkranz nach dem Zeugnis von Zeitgenossen besonders, und böse Zungen behaupteten, teils deshalb, weil er seine Glatze verdeckte. Nach ihm wurde der Kranz zum Attribut der kaiserlichen Macht. Man prägte ihn auf Münzen: Das Profil des Herrschers im Lorbeer ist das bekannteste Bild der römischen Numismatik. Lorbeer pflanzte man bei Tempeln, mit Zweigen schmückte man die Häuser an Siegestagen, Boten mit Siegesnachrichten trugen Lorbeerzweige.
Der Lorbeer hatte in Rom auch einen praktischen Kult. Man glaubte, dass der Blitz keinen Lorbeerbaum trifft, weshalb Kaiser Tiberius der Überlieferung nach bei Gewitter einen Lorbeerkranz aufsetzte und Schutz suchte. Lorbeer pflanzte man in den kaiserlichen Gärten, und es gab eine Legende von einem heiligen Hain, der aus einem Zweig erwuchs, den ein Vogel der Gemahlin des ersten Kaisers in den Schoß hatte fallen lassen. Jeder neue Herrscher nahm aus diesem Hain seinen Kranz. So wurde der Lorbeer nicht mehr nur zur Auszeichnung, sondern zum lebendigen Faden, der die Macht mit den Göttern und mit der Natur verband.
Kaiser im Lorbeer: von Cäsar bis zur Spätantike
Nach Cäsar wuchs der Lorbeerkranz fest mit der Gestalt des Herrschers zusammen. Augustus, der erste Kaiser, stellte sich auf Münzen und Statuen im Lorbeer dar, und das war Kalkül: Er zeigte, dass seine Macht auf Siegen und der Gunst der Götter beruhte, nicht auf roher Gewalt. Mit Augustus wurde der Kranz zum festen Teil des kaiserlichen Bildes. Das Profil des Herrschers in Lorbeerblättern prägte man auf Aurei und Denare im ganzen Reich, von Britannien bis Syrien, und für den Bewohner einer Provinz war dieses kleine Porträt im Grunde das einzige "Gesicht" des fernen Gebieters.
Allmählich verschmolz der Lorbeer bei den Kaisern mit einem anderen, schwereren Kopfschmuck, der Strahlenkrone und dem goldenen Diadem. Je weiter weg von der Republik, desto weniger blieb im Kranz an Erinnerung an einen konkreten Triumph und desto mehr reines Machtzeichen: Lorbeer zu tragen bedeutete schlicht "ich herrsche". Als in der Spätantike die Herrscher begannen, die Krone mit Edelsteinen zu schmücken, erahnte man die Lorbeergrundlage immer noch darunter. So durchlief der Lorbeer in wenigen Jahrhunderten den Weg von der ehrlich verdienten militärischen Ehre zur Krone, die man von Geburts wegen trug, und gerade diesen Doppelsinn, Verdienst und Macht, bewahrte er in allen späteren Wiederbelebungen.
Olympia, der Olivenstreit und die Neoklassik
Hier muss man aufpassen, dass man nicht durcheinanderkommt. Bei den antiken Olympischen Spielen bekränzte man mit Olive, dem wilden Ölbaum aus dem heiligen Hain von Olympia. Der Lorbeer war die Auszeichnung der Pythischen Spiele. Die moderne olympische Bewegung belebte die Idee des Kranzes als Auszeichnung wieder, und bei den Spielen 2004 in Athen bekränzte man die Medaillengewinner erneut mit Olive, als Verweis auf die Antike. Doch in der Massenkultur verwuchsen Lorbeer und sportlicher Sieg so fest, dass man den Lorbeerzweig auf Emblemen, Pokalen und Medaillen in aller Welt zeichnet.
In der Epoche des Klassizismus und des Empire, an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert, verliebte sich Europa erneut in die Antike. Der Lorbeer kehrte in Architektur, Möbel, Mode und Schmuckkunst zurück. Napoleon, der sich 1804 krönte, wählte einen goldenen Lorbeerkranz als Zeichen dafür, dass er der Erbe Cäsars war und nicht der mittelalterlichen Könige. Kaiserin Joséphine und die Damen ihres Hofes trugen Diademe und Parüren mit Lorbeermotiven. Der Empire-Schmuck ist buchstäblich übersät mit goldenen Lorbeerblättern.
Mittelalter und die Krönung der Dichter
Im Mittelalter verschwand der antike Kranz fast aus dem lebendigen Gebrauch, doch Gelehrte und Dichter bewahrten die Erinnerung an ihn. Im Jahr 1341 ereignete sich in Rom ein bedeutsames Ereignis: Den Dichter Francesco Petrarca bekränzte man feierlich mit Lorbeer auf dem Kapitol. Das war ein bewusster Versuch, die antike Tradition wiederzubeleben, und gerade daher stammt die feste Wendung "poeta laureatus", der lorbeergekrönte Dichter. Petrarca erhielt den Kranz nicht für einen Wettkampfsieg, sondern für seinen Beitrag zur Dichtkunst, und so verband sich der Lorbeer endgültig mit Poesie und Gelehrsamkeit. Die mittelalterlichen Universitäten übernahmen die Idee: Grad und Titel begann man als "Bekränzung" zu denken, woher auch das Wort "Bakkalaureus" stammt.
"Laureat" und "Bakkalaureus": wie sich der Lorbeer in den Wörtern verbarg
Es lohnt sich, dabei zu verweilen, wie tief der Lorbeer in die Sprache der Gelehrsamkeit hineinwuchs. Das Wort "Laureat" kommt direkt vom lateinischen laureatus, "mit Lorbeer bekränzt". Wenn man heute "Preisträger" sagt, meint man im Italienischen oder Französischen wörtlich einen Menschen, dem man im alten Sinn den Lorbeerkranz aufs Haupt gesetzt hat, auch wenn es weder Kranz noch Haupt dafür mehr gibt, geblieben ist nur der Sinn: als der Beste anerkannt.
Mit dem Wort "Bakkalaureus" ist die Geschichte noch amüsanter. Nach einer verbreiteten Deutung geht es auf das lateinische bacca lauri zurück, "Lorbeerbeere". Der junge Absolvent, der den ersten akademischen Grad erhielt, trug gleichsam noch keinen vollen Kranz, sondern nur seine ersten Beeren: Die Anerkennung ist da, doch der Weg liegt noch vor ihm. Daher auch "Bakkalaureus" als erste Stufe, woraus über das englische bachelor unser heutiger "Bachelor" wurde. An der italienischen Universität nennt man den Absolventen bis heute laureato, den Bekränzten, und den Abschluss selbst laurea, also "Lorbeer". So bekommen Millionen Menschen weltweit jedes Jahr "den Lorbeer", ohne es überhaupt zu ahnen. Wenn ein solcher Mensch zum Abschlussfest einen Anhänger in Form eines Lorbeerzweigs anlegt, schließt er einen Kreis von zweitausend Jahren Länge: Wort und Gegenstand finden wieder zusammen.
Moderne Auszeichnungen: vom Nobelpreis bis zu den Filmlorbeeren
Das Wort "Laureat" überlebte bis in unsere Tage ohne Veränderung. Der Nobelpreisträger, der Pulitzer-Preisträger, der Sieger eines Wettbewerbs, sie alle sind "mit Lorbeer Bekränzte", auch wenn niemand einen echten Kranz aufsetzt. Der Lorbeerzweig wurde zum grafischen Zeichen des Sieges: Man zeichnet ihn auf Urkunden, auf Festivalembleme, auf die Verpackung von Premiumwaren. Die "Lorbeeren" der Filmfestivals, jene zwei Klammern aus Blättern um einen Filmtitel, sind ein direkter Nachfahre des antiken Kranzes. Das Symbol durchlief den Weg vom Haupt des delphischen Champions bis zum Zeichen in der Ecke eines Plakats, ohne auch nur einmal seinen Sinn zu verlieren.
Der Lorbeer in Sprache, Heraldik und Dichterkrönung
In den deutschen Sprach- und Kulturraum kam der Lorbeer über die klassische Bildung und das humanistische Erbe. Seit der frühen Neuzeit, als Europa das antike Erbe wieder für sich entdeckte, fand der Lorbeerkranz seinen Platz in Wappen, auf Münzen und in der Architektur. In der Heraldik umrankt der Lorbeer Embleme und Schilde als Zeichen von Verdienst und Würde. In der Dichtung wurde der Lorbeer zur vertrauten Metapher des Ruhms: Wendungen wie "Lorbeeren ernten" oder "sich auf seinen Lorbeeren ausruhen" gingen in die Alltagssprache ein und leben bis heute. Besonders sichtbar ist diese Tradition in der Figur des "poeta laureatus", des lorbeergekrönten Dichters, und im Wort "Bakkalaureus", aus dem über das englische bachelor der akademische "Bachelor" hervorging. So ist der Lorbeer kein fremdes Symbol, sondern ein längst verinnerlichtes, ohne Übersetzung verständliches Zeichen für Leistung und Anerkennung.
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Bedeutung des Lorbeerkranzes
Sieg und Triumph
Die Hauptbedeutung des Lorbeers ist der Sieg. Nicht irgendeiner, sondern ein verdienter, in einem fairen Wettstreit errungener und öffentlich anerkannter. Den Kranz setzt man dem Sieger auf, man kann ihn nicht kaufen, nur verdienen. Deshalb liest sich ein Schmuckstück mit Lorbeer als stilles Bekenntnis zu einer Leistung: Ich bin meinen Weg gegangen, ich bin bis zum Ende gekommen. Das ist ein starkes Geschenk für jemanden, der ein Studium abgeschlossen, einen Abschluss erlangt, gewonnen, etwas erreicht hat.
Unsterblichkeit des Ruhms
Der Lorbeer ist immergrün, er wirft im Winter sein Laub nicht ab. Die Menschen der Antike sahen darin eine Metapher: Der Ruhm des Siegers welkt nicht, die Erinnerung an die Tat stirbt nicht. Der Lorbeerkranz ist ein Versprechen, dass das Erreichte bleibt. Im Schmuck schätzt man diese Bedeutung besonders: Ein goldener Kranz verdirbt nicht, ebenso wenig wie ein ehrlich erworbener Ruf.
Frieden und Versöhnung
Der Lorbeer hat auch eine friedliche Seite. Den Lorbeerzweig reichte man, wie auch den Olivenzweig, als Zeichen von Versöhnung und gutem Willen. Nach einem militärischen Sieg bedeutete der Lorbeer sowohl den Triumph als auch den eingetretenen Frieden, das Ende der Feindschaft. In diesem Sinn trägt der Kranz eine doppelte Botschaft: Ich habe gesiegt, und nun kehrt Ruhe ein.
Dichtung und schöpferische Gabe
Da der Lorbeer der Baum Apollons war, des Gottes der Dichtung, bekränzte man mit ihm Dichter. Daher der Titel "poeta laureatus", der lorbeergekrönte Dichter, den auch heute offizielle Hofdichter und Parlamentsdichter tragen. Für einen schöpferischen Menschen ist ein Schmuckstück mit Lorbeer ein Zeichen der Zugehörigkeit zum Handwerk der Musen, zu einer Tradition, die von Delphi ausgeht. Ein gutes Geschenk für Musiker, Schriftsteller, Künstler.
Ehre, Anerkennung und Würde
Am weitesten gelesen steht der Lorbeer als Zeichen von Ehre und gesellschaftlicher Anerkennung. Man formte ihn an die Gebäude von Gerichten, Akademien, Universitäten, Banken, überall dort, wo die Idee von Verdienst und Autorität wichtig ist. Lorbeer zu tragen bedeutet, von Würde zu sprechen und davon, dass ein Mensch etwas wert ist. Es ist ein Symbol ohne religiöse Bindung, jedem verständlich, was es bequem und neutral macht.
Verbindung zu Apollon und zum Licht
Da der Lorbeer der Baum Apollons war, des Sonnengottes, trägt er außerdem eine solare Symbolik: Licht, Klarheit, Verstand, Harmonie. Apollon war im antiken Bewusstsein der Schirmherr von Ordnung und Maß, der Gegensatz zum Chaos. Über diese Verbindung spricht der Lorbeer von einem klaren Kopf, vom Sieg des Verstandes und des Talents, nicht der rohen Gewalt. Deshalb liest sich goldener Lorbeer mit seinem warmen Leuchten besonders stimmig: das Material der Sonne am Baum des Sonnengottes. Für jene, die im Symbol gerade diese Seite schätzen, wird der Lorbeer zum Zeichen inneren Lichts und schöpferischer Klarheit, nicht nur des äußeren Triumphs.
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Formate des Lorbeerkranzes im Schmuck
Kranz-Diadem und Lorbeer-Tiara
Das spektakulärste Format ist der Kranz über der Stirn. Ein feiner Metallreif, auf dem Lorbeerblätter sitzen, wiederholt die antike corona. Solch ein Kopfschmuck knüpft an die Tradition von Tiaras und Diademen an und eignet sich dort, wo ein feierliches, "göttinnenhaftes" Bild gefragt ist: bei einer Hochzeit, auf der Bühne, bei einem thematischen Fotoshooting. Eine vollwertige Lorbeer-Tiara passt zur Braut im antiken oder Empire-Stil. Die Mini-Variante, ein schmaler Reif mit ein paar Blättern, trägt man auch im Alltag als zarten Akzent. Die Lorbeer-Tiara sitzt gut auf verschiedenen Frisuren: auf offenem Haar liegt sie wie eine leichte Krone, auf hochgestecktem betont sie die Stirnlinie, auf einer griechischen Hochsteckfrisur mit Locken sieht sie aus, als wäre sie einem antiken Fresko entstiegen. Für ein Fotoshooting ist der Lorbeer unersetzlich: Er gibt sofort das Thema vor, und das Bild liest sich schon im ersten Kader als "Göttin" oder "Muse".
Anhänger-Lorbeerzweig
Das alltagstauglichste Format. Ein kleiner Lorbeerzweig oder ein geschlossener Kranz an der Kette. Der Zweig liest sich leicht und schreit nicht, der Kreis-Kranz wirkt etwas strenger und symbolischer. Der Lorbeer-Anhänger eignet sich als Geschenk zum Abschluss oder zum Ende einer schwierigen Etappe: Der Sinn wird erfasst, und das Schmuckstück bleibt jahrelang passend.
Trauring-Kranz
Eine eigene schöne Idee ist der Ring, dessen Reif aus Lorbeerblättern besteht, die im Kreis verlaufen. Der Kranz arbeitet hier doppelt: als Symbol der Ganzheit (der geschlossene Kreis) und als Zeichen des Triumphs der Liebe. Solch einen Ring wählen Paare, denen die antike Ästhetik nahe ist, oder jene, die einen Verlobungs- und Ehering mit Geschichte wollen statt eines glatten Metallbands. Der Lorbeerreif spielt schön mit dem Wesen des Rings selbst: ein Kreis ohne Anfang und Ende.
Ohrringe mit Lorbeer
Ohrringe in Form von Zweigen oder Halbkreisen aus Lorbeerblättern geben eine vertikale, gestreckte Linie, die den Hals verlängert und gut zu hochgestecktem Haar aussieht. Kleine Stecker-Blättchen passen für den Alltag, lange hängende Zweig-Ohrringe für den Abend. Der Lorbeer an Ohrringen ist meist feiner als am Anhänger, weshalb Material und Reinheit des Gusses hier besonders wichtig sind.
Armband und Phalanx-Ring
Der Lorbeerzweig legt sich gut entlang des Handgelenks: ein starres Armband mit Blättern folgt der Linie der Hand. Ein feiner Ring mit einem Zweig, der den Finger umspielt, gibt einen leichten, fast unsichtbaren Akzent. Diese Formate lieben jene, die zarten Schmuck bevorzugen und das Symbol eher für sich tragen als zur Schau.
Der Lorbeer im Schmuck nach Epochen
Die Form des Lorbeerkranzes in der Schmuckkunst veränderte sich mit der Mode, und an diesen Wandlungen lässt sich die Geschichte des Geschmacks ablesen. Bei den Griechen und Römern war der goldene Kranz zugleich Schmuck und Auszeichnung: feinste geschmiedete Blätter auf einem biegsamen Reif setzte man aufs Haupt, und solche Diademe findet man in Adelsgräbern im ganzen Mittelmeerraum. Das waren keine Serienstücke, sondern Einzelarbeiten von Meistern, und die Blätter darauf sehen auch heute fast lebendig aus. Der antike Lorbeer knüpft an andere antike Motive im Schmuck an, die ihre Form ebenso unmittelbar aus Skulptur und Reliefprägung nahmen.
Nach einer langen Pause kehrte der Lorbeer auf der Welle von Klassizismus und Empire in den Schmuck zurück, an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Damals kamen Parüren in Mode, vollständige Garnituren aus Tiara, Ohrringen, Halskette und Armbändern, und das Lorbeerblatt wurde darin zu einem der beliebtesten Motive. Die Damen der Empire-Epoche trugen goldene Lorbeerdiademe über griechischen Frisuren, und Broschen und Kämme mit Lorbeer rundeten das Bild der "antiken Göttin" ab. Das war kein Hinweis auf einen Sieg, sondern eher ein Zeichen von Geschmack und Zugehörigkeit zur hohen Kultur.
Später, in der Epoche des Historismus und der Neoklassik zu Beginn des vorigen Jahrhunderts, erlebte der Lorbeer eine weitere Wiederbelebung, diesmal in Form von Brosche, Haarspange und Tiara für festliche Anlässe. In dieser Zeit verband man den Kranz oft mit einem Eichenzweig oder einer Schleife und er wurde Teil der Auszeichnungs- und Paradesymbolik. Heute schwingt das Pendel zum Minimalismus: Den Lorbeer fertigt man häufiger klein und zart, als feinen Zweig-Anhänger, als schmalen Ringreif oder als winzige Blatt-Ohrringe. Die riesige Tiara tragen jetzt vor allem Bräute und die Bühne, für den Alltag bleibt der leichte, fast grafische Lorbeer. Der Sinn hat sich dabei nicht um ein Jota verändert: Sowohl das prachtvolle Empire-Diadem als auch der winzige Anhänger sprechen von demselben, von Leistung und Anerkennung.
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Materialien für den Lorbeerkranz
Gold: der Klassiker des Triumphs
Gold ist historisch das richtige Material für den Lorbeer. Antike und Empire-Kränze fertigte man eben aus Gold, und Napoleons Krone war golden. Gelbgold gibt ein warmes, "solares" Leuchten, das mit Apollon, dem Gott des Lichts, korrespondiert. Für jene, die ein maximal kanonisches, feierliches Bild wollen, ist goldener Lorbeer die naheliegende Wahl. Roségold mildert das Symbol, macht es romantischer, Weißgold versetzt es in ein strenges, grafisches Register.
Silber: zurückhaltende Ehre
Silber 925 gibt einen kühleren, mondhaften Lorbeer. Ein silberner Kranz wirkt zurückhaltender als ein goldener und fügt sich besser in den Alltagsstil. Das ist eine praktische Wahl für jene, die das Symbol jeden Tag tragen wollen, ohne unnötige Aufmerksamkeit zu erregen, und für jene, die grundsätzlich Weißmetall bevorzugen. Silber hält die feine Detaillierung der Blätter gut, was für den Lorbeer wichtig ist.
Email: das lebendige grüne Blatt
Kalt- oder Heißemail gibt dem Lorbeer seine natürliche Farbe zurück. Grüne Emailblätter auf einem Metallgerüst wirken frisch und anschaulich, man erkennt sofort, dass es eben Lorbeer ist und kein abstraktes Ornament. Email eignet sich für Anhänger und Ohrringe, wo man Farbe und Charakter will. Der Nachteil ist, dass Email behutsame Behandlung verlangt: Bei einem Stoß kann es absplittern.
Stahl und Vergoldung als praktische Variante
Für jene, die Unempfindlichkeit schätzen, fertigt man den Lorbeer aus Schmuckstahl mit PVD-Beschichtung in Gold- oder Rhodiumton. Solch ein Kranz läuft nicht an, hinterlässt keine Spuren auf der Haut und scheut kein Wasser. Die Symbolik ändert sich dabei nicht um ein Gramm: Der Sinn des Lorbeers liegt in der Form, nicht im Feingehalt. Das ist eine vernünftige Wahl für aktive Menschen oder für das erste Schmuckstück mit Lorbeermotiv.
Pflege des Schmucks mit Lorbeer
Der Lorbeer ist heikler als glatter Schmuck, eben wegen des Reliefs: Zwischen den Blättern sammeln sich Staub und Hautfett, und mit der Zeit trübt sich das Muster. Einen silbernen Kranz reinigt man mit einer weichen Bürste und einem speziellen Tuch, gelegentlich mit einem professionellen Mittel, und bewahrt ihn getrennt in einem Beutel auf, damit er nicht durch Kontakt mit Luft und anderen Dingen anläuft. Gold genügt es abzuwischen und ab und zu in warmem Wasser mit einem Tropfen milder Seife zu waschen, wobei man vorsichtig mit der Bürste durch die Vertiefungen zwischen den Blättern fährt. Email-Lorbeer verlangt Vorsicht: Man darf ihn nicht fallen lassen oder mit Scheuermitteln reiben, sonst splittert das Email, am besten wäscht man ihn einfach mit Wasser und trocknet ihn sofort. Der beschichtete Stahlkranz ist der geduldigste, ihm genügt das Abwischen, doch auch ihn sollte man nicht mit harten Schwämmen zerkratzen, um die Beschichtung nicht zu beschädigen. Legen Sie jedes Schmuckstück vor Dusche, Schwimmbad und Sport ab, und das Relief des Lorbeers hält länger.
Wie und wozu man den Lorbeerkranz trägt
Zur Hochzeit
Der Lorbeer ist bei einer Hochzeit gleich in mehreren Rollen passend. Die Braut kann eine Lorbeer-Tiara oder ein Kranz-Diadem für ein antikes, griechisches oder Empire-Bild anlegen, besonders wenn das Kleid fließend ist, mit erhöhter Taille. Ein feiner Anhänger-Zweig passt sowohl der Braut als auch den Brautjungfern als sanfter thematischer Akzent. Der Lorbeer liest sich hier doppelt: als Kopfschmuck im Geist des Brautschmucks und als Wunsch nach siegreicher Liebe und Frieden im Haus.
Zum Abschluss und zu einer Leistung
Das ist wohl der treffendste Anlass. Der Lorbeer symbolisiert buchstäblich den vollendeten Weg und die verdiente Anerkennung, und das Wort "Laureat" verweist direkt auf Abschluss und Auszeichnung. Ein Anhänger-Zweig oder ein schlichter Kranz-Ring werden zum idealen Geschenk für jemanden, der die Schule beendet, einen Abschluss erlangt, eine Beförderung erhalten, einen Wettbewerb gewonnen hat. Der Sinn wird ohne Erklärungen erfasst, und das Schmuckstück bleibt für Jahre tragbar.
Zum Abend und zum Fest
Für den Abendauftritt funktioniert goldener oder Email-Lorbeer am freien Hals, lange Zweig-Ohrringe, eine Tiara für den besonderen Anlass. Der Lorbeer korrespondiert mit warmem Licht, mit dem Glanz des Abend-Make-ups und sieht gut zu glatten Stoffen satter Farben aus: weinrot, smaragdgrün, schwarz. Auf nackter Haut am Schlüsselbein wirkt der Lorbeer-Anhänger besonders vorteilhaft.
Für den Alltag
Ein zarter Zweig an einer feinen Kette, kleine Blatt-Ohrringe, ein schmaler Ring mit Lorbeer fügen sich leicht in die gewöhnliche Garderobe. Der Lorbeer ist vertikal und klar in der Form, deshalb streitet er nicht mit der Kleidung und liegt gut in einem V-Ausschnitt. Silber oder Stahl in Weißgoldton ist die unaufdringlichste Variante für jeden Tag.
Wem es steht
Der Lorbeer ist ein Symbol ohne strenge Grenzen. Er ist nicht an Religion, Geschlecht oder Alter gebunden. Ihn tragen Männer wie Frauen: Für das männliche Bild nimmt man einen strengeren silbernen oder Stahlkranz, für das weibliche häufiger Gold und eine feinere Arbeit. Der Lorbeer steht jenen, die sprechende Schmuckstücke mit Geschichte lieben, jenen, die eine Leistung feiern, jenen, denen die antike Ästhetik nahe ist. Es ist ein gutes, sinnvolles Geschenk: Lorbeer zu schenken bedeutet, jemandes Verdienste anzuerkennen, und das ist immer angenehm zu erhalten.
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Psychologie des Lorbeerkranzes
Warum wählt ein Mensch gerade das Symbol des Sieges und nicht irgendeine schöne Sache? Die Psychologie ist hier durchaus einleuchtend, und sie erklärt, warum der Lorbeer sogar bei denen wirkt, die der Antike fern stehen.
Anker der Leistung. Wenn ein Schmuckstück mit einem konkreten Sieg verbunden ist (Abschluss, Beförderung, ein gelaufener Marathon, das Überstehen einer schweren Zeit), wird es zu einem physischen Anker für diese Erfahrung. Jedes Mal, wenn der Mensch den Lorbeer an sich sieht, blitzt im Kopf kurz die Erinnerung auf: Ich habe es geschafft. In der kognitiven Verhaltenstherapie nennt man das die Technik des Ankerns, und sie funktioniert genau so. Der Lorbeer eignet sich für diese Rolle, weil seine Bedeutung (Sieg) mit dem Moment zusammenfällt, den man festhalten möchte.
Signal an sich selbst. Ein getragenes Symbol ist eine Botschaft in erster Linie nicht an die Umgebung, sondern an das eigene Gehirn. Der Lorbeer am Hals wiederholt leise: Du gehörst zu denen, die eine Sache zu Ende bringen. Psychologen merken an, dass solche Identitätsmarker die Widerstandskraft gegen Stress erhöhen und helfen, an schweren Tagen die Latte zu halten. Es ist dieselbe Logik, nach der Sportler ihre Glücksausrüstung aufbewahren und Absolventen ihr Diplom hüten.
Geschenk als Anerkennung. Wenn man Lorbeer schenkt, greift ein eigener Effekt. Das Symbol des Sieges von einem anderen Menschen zu erhalten bedeutet zu hören: Ich sehe, was du erreicht hast. Untersuchungen zur Psychologie des Schenkens zeigen, dass Dinge mit klarer emotionaler Absicht den Empfänger stärker bewegen als ein gleichwertiger Kauf für sich selbst. Der Lorbeer fügt sich ideal in diese Rolle, weil er buchstäblich von Verdienst und Anerkennung handelt.
Ruhiger Stolz ohne Prahlerei. Der Lorbeer erlaubt es, einen Erfolg zu würdigen, ohne ihn laut zu verkünden. Ein kleiner Zweig an der Kette schreit nicht, doch für den Besitzer bedeutet er viel. Es ist eine feinfühlige Art, Stolz zu tragen, die nicht wie Angeberei wirkt, und deshalb ist sie auch für zurückhaltende Menschen angenehm.
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Wie man einen Lorbeerkranz auswählt: worauf man achtet
Wenn Sie zum ersten Mal ein Schmuckstück mit Lorbeer kaufen, für sich oder als Geschenk, helfen einige Orientierungspunkte, keinen Fehler zu machen.
Qualität des Blattgusses
Der Lorbeer lebt von Details. Bei guter Arbeit liegen die Blätter rhythmisch, mit den Spitzen in eine Richtung entlang des Zweigs, mit ausgearbeiteter Mittelrippe. Bei schlechter Prägung sind die Blätter verschmiert, "schauen" chaotisch, von Rippen ist nichts zu sehen. Halten Sie das Stück ins Licht: Wenn das Relief scharf ist und sich die Blätter als Blätter lesen und nicht als undeutliche Tropfen, haben Sie ein anständiges Stück vor sich.
Größe nach Format und Mensch
Den Anhänger-Zweig für jeden Tag nimmt man klein, 2 bis 4 cm, damit er das Bild nicht überlädt. Tiara und Kranz-Diadem wählt man nach Kopf und Anlass, für die Hochzeit sind sie größer, für den alltäglichen Reif feiner. Blatt-Ohrringe fertigt man kleiner als den Anhänger, deshalb achtet man bei ihnen besonders streng auf die Reinheit des Gusses. Einem Mann steht meist die obere Größengrenze, einem zierlich gebauten Menschen die untere.
Material nach Lebensstil
Gold ist Feierlichkeit und Langlebigkeit, Silber ist Zurückhaltung und Alltag, Email ist Farbe und Charakter, beschichteter Stahl ist Unempfindlichkeit ohne Pflege. Wenn das Schmuckstück jeden Tag an Ihnen ist und mit Wasser in Kontakt kommt, sind Silber oder Stahl vernünftiger. Wenn es ein Paradestück für besondere Anlässe ist, entfalten sich Gold oder Email voller. Zur Erinnerung: Auf den Sinn des Symbols hat das Material keinen Einfluss, der Lorbeer bleibt Lorbeer in jedem Feingehalt.
Geschlossener Kreis oder offener Kranz
Ein geschlossener Kreis aus Blättern liest sich als Ganzheit und Vollendung, ein offener Kranzreif steht der antiken Krone des Triumphators näher. Für einen Ring ist der geschlossene Reif natürlicher, für eine Tiara der offene Kranz, für einen Anhänger passt beides. Die Wahl ist hier eher Geschmackssache und eine Frage dessen, welcher Sinn Ihnen näher ist: die Vollendung des Weges oder der Moment des Triumphs selbst.
Der Lorbeer in Kunst, Wappen und Auszeichnungen
Der Lorbeerkranz ist eines der häufigsten Motive der europäischen Kunst. Apollon mit Lorbeer, der Dichter Petrarca, in Rom 1341 mit Lorbeer bekränzt (daher der Begriff "poeta laureatus"), Allegorien des Sieges und des Ruhms mit Lorbeerzweigen in den Händen, all das malte und meißelte man über Jahrhunderte. Von Bernini gibt es die berühmte Skulptur "Apollon und Daphne", an der man sieht, wie die Finger der Nymphe als Lorbeerblätter aussprießen. Die Künstler der Renaissance und des Barock liebten dieses Sujet für seine Dramatik und für die Möglichkeit, die Verwandlung von Fleisch in Holz zu zeigen.
In der Heraldik und der Staatssymbolik bedeutet der Lorbeer Tapferkeit und Verdienst. Lorbeerzweige umgeben Wappen, rahmen Orden und Medaillen, umranken Säulen an Denkmälern. Ein Kranz aus Lorbeer und Eiche zusammen ist ein häufiges militärisches Symbol: Lorbeer für den Sieg, Eiche für die Standhaftigkeit. Auf vielen Auszeichnungen, von der Antike bis zu modernen Orden, ist der Lorbeerzweig ein verpflichtendes Element. Selbst Geldscheine und Siegel verschiedener Länder tragen den Lorbeer als Zeichen von Autorität und Würde. Diese Allgegenwart machte den Lorbeer zum visuellen Synonym des Wortes "Auszeichnung" selbst.
Der Lorbeer in der Malerei
Die Künstler kehrten immer wieder zum Lorbeer zurück, weil er sowohl eine schöne Form als auch einen fertigen Sinn bot. Apollon malte man fast immer lorbeergekrönt, mit der Leier in den Händen, golden und jung. Die allegorischen Figuren des Ruhms und des Sieges halten den Lorbeerkranz über das Haupt des Helden oder strecken ihn vor, das ist eine erkennbare Geste auf Hunderten von Gemälden und Fresken. Das Sujet von Apollon und Daphne wurde bei den Meistern des Barock zum Liebling wegen seiner Dramatik: Der Moment der Verwandlung, wenn Finger und Haar der Nymphe als Blätter aussprießen, gab dem Künstler die Möglichkeit, Bewegung, Entsetzen und Wunder zugleich zu zeigen. Der Lorbeerkranz auf einem Porträt funktionierte ebenfalls als Botschaft: Ist ein Mensch im Lorbeer dargestellt, dann ist er ein Denker, Dichter oder Triumphator, und der Betrachter jener Epoche las das augenblicklich.
Der Lorbeer in Literatur und Sprache
Der Lorbeer wuchs tief in die Sprache hinein, und oft bedienen wir uns seiner, ohne es zu bemerken. "Lorbeeren ernten", "sich auf seinen Lorbeeren ausruhen", "jemandes Lorbeeren lassen einen nicht ruhen", all diese Wendungen handeln von Ruhm und vom Neid auf fremden Erfolg. Das englische laureate, das italienische laureato (so nennt man in Italien einen Universitätsabsolventen), das französische lauréat gehen alle auf dieselbe lateinische Wurzel zurück. In der Dichtung wurde der Lorbeer zum Topos des Erhabenen: mit Lorbeer bekränzen, der Lorbeerkranz des Ruhms. Diese sprachliche Allgegenwart ist auch für das Schmuckstück wichtig: Wenn ein Mensch Lorbeer trägt, stützt er sich auf einen Sinn, der bereits in die Sprache eingenäht ist, und deshalb liest sich das Symbol ohne Erklärungen.
Berühmte Lorbeerkränze der Geschichte
Einige Kränze wurden wahrhaft legendär. Der Kranz Julius Cäsars, dessen Trageerlaubnis ihm der Senat gab, verwandelte sich in ein Zeichen der Alleinherrschaft und letztlich in einen der Anlässe für die Verschwörung gegen ihn. Napoleons goldener Kranz, aufgesetzt bei der Krönung 1804, wurde von Pariser Juwelieren nach römischem Vorbild aus feinen Goldblättern gefertigt; nach dem Fall des Kaiserreichs zerlegte man den Kranz, und seine Blätter verstreuten sich auf Sammlungen und Einschmelzungen. Die Kränze der Sieger der Pythischen Spiele blieben nicht erhalten, weil sie lebendig waren und vertrockneten, doch ihr Bild kam über Vasenmalerei und Skulptur bis zu uns. Und der massenhafteste "Kranz" heute ist wohl der Festivallorbeer auf Kinoplakaten: Milliarden Menschen haben ihn gesehen, ohne zu ahnen, dass sie auf den Nachfahren der delphischen Auszeichnung blicken.
Lorbeer gegen Olive, Eiche und Myrte
Alle vier Pflanzen lieferten in der Antike Kränze, doch ihre Bedeutungen sind verschieden, und bei der Wahl eines Schmuckstücks lohnt es sich, das zu verstehen.
Lorbeer und Olive: Sieg gegen Frieden
Lorbeer ist die Auszeichnung der Pythischen Spiele und des römischen Triumphs, ein Symbol für Sieg und Ruhm. Olive ist die Auszeichnung der Olympischen Spiele und ein altes Zeichen des Friedens (der Olivenzweig bedeutet bis heute Versöhnung). Die Blätter zu unterscheiden ist nicht schwer: Beim Lorbeer ist das Blatt größer, dichter, mit zugespitztem Ende, bei der Olive ist es schmal, silbrig-grün, klein. Wenn Ihnen die Idee von Leistung und Triumph wichtig ist, wählen Sie Lorbeer. Wenn die Idee von Frieden, Harmonie und Ruhe, steht die Olive näher.
Lorbeer und Eiche: Ruhm gegen Standhaftigkeit
Den Eichenkranz (corona civica) gab man in Rom dem, der im Kampf das Leben eines Bürgers gerettet hatte, das war eine Ehre für Tapferkeit und Standhaftigkeit, nicht für den Sieg als solchen. Die Eiche steht für Kraft, Ausdauer, männliche Festigkeit. Der Lorbeer für Triumph und Anerkennung. Die Eichenblätter mit ihren charakteristischen welligen Rändern und die Eicheln kann man mit nichts verwechseln. Diese beiden Symbole verbindet man auf Auszeichnungen oft miteinander, und im Schmuck begegnet ein solches Paar ebenfalls.
Lorbeer und Myrte: Triumph gegen Liebe
Die Myrte ist die Pflanze der Venus, ein Symbol der Liebe und der Ehe. Mit einem Myrtenkranz schmückte man Bräute, man flocht ihn jahrhundertelang in den Brautschmuck. Der Lorbeer steht für öffentlichen Ruhm, die Myrte für Liebe und Familie. Geht es um eine Hochzeit, ist historisch die Myrte treffender, doch auch der Lorbeer ist passend als Wunsch nach "siegreicher" Liebe. Die Myrte hat kleine, ovale, glänzende Blätter und weiße Blüten, der Lorbeer große, matte Blätter ohne Blüten.
Die Wurzeln all dieser Kränze reichen ins griechische Pantheon: Der Lorbeer ist Apollon, die Olive ist Athene, die Myrte ist Aphrodite. Wem welche Pflanze geweiht ist, wird im Beitrag über die olympischen Götter ausführlich erörtert.
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Fakten, die überraschen
Das Wort "Laureat" bedeutet wörtlich "mit Lorbeer bekränzt". Vom lateinischen laureatus. Ein Nobelpreisträger ist ein "Mensch im Lorbeerkranz", auch wenn man ihm den Kranz selbst natürlich nicht überreicht.
Auch der Bakkalaureus kommt vom Lorbeer. Nach einer Deutung ergab das lateinische bacca lauri, "Lorbeerbeere", das Wort baccalaureus, daher "Bakkalaureus" und über das englische bachelor der heutige "Bachelor". Der junge Absolvent ist gleichsam ein Mensch mit den ersten Lorbeerbeeren, noch keinem vollen Kranz.
Cäsar liebte den Kranz Gerüchten zufolge wegen der Glatze. Sueton schrieb, dass Julius Cäsar sich über das Recht freute, ständig einen Lorbeerkranz zu tragen, weil dieser seine Geheimratsecken verbarg. So löste das höchste Staatssymbol nebenbei ein alltägliches Problem.
Der Lorbeer ist tatsächlich immergrün. Laurus nobilis wirft im Winter sein Laub nicht ab, und genau deshalb machten ihn die Menschen der Antike zum Symbol des nie welkenden Ruhms. Die Metapher ist buchstäblich, nicht erfunden.
Die delphische Pythia kaute der Überlieferung nach Lorbeer. Die weissagende Priesterin ließ sich vor der Sitzung vom Lorbeer Apollons inspirieren. Moderne Forscher streiten über die Ursachen der Orakeltrance, doch der Lorbeer war in dieser Geschichte gewiss zugegen.
Die Griechen nannten den Lorbeer "Daphne". Zu Ehren der Nymphe Daphne, die sich in einen Baum verwandelte. Der weibliche Name Daphne ist auch heute verbreitet, und er bedeutet buchstäblich "Lorbeer".
Die Festivallorbeeren sind ein direkter Nachfahre des antiken Kranzes. Die zwei Klammern aus Blättern um einen Filmtitel auf dem Plakat, das Zeichen dafür, dass der Film etwas gewonnen hat oder ausgewählt wurde, wiederholen die Form der antiken corona.
Napoleon krönte sich im goldenen Lorbeer und nicht in einer Krone. 1804 setzte er einen Kranz nach römischem Vorbild auf, um die Kontinuität mit Cäsar zu betonen, nicht mit den französischen Königen. Dieser Kranz blieb teilweise erhalten: Seine Blätter verkaufte und schmolz man später ein.
Der italienische Absolvent erhält im wörtlichen Sinn "den Lorbeer". Der Universitätsabschluss heißt in Italien laurea, der Absolvent laureato, der Bekränzte. Zum Abschlussfest legt man dort bis heute manchmal einen echten Kranz aus Lorbeerblättern an und schließt eine zweitausendjährige Tradition.
Die Griechen hatten vier "Kranzspiele", und jedes mit eigener Pflanze. Die Olympischen krönten mit Olive, die Pythischen mit Lorbeer, die Isthmischen mit Kiefer, die Nemeischen mit Sellerie. Den Athleten, der alle vier gewann, nannte man "Periodonike", der den Kreis durchlaufen hat.
Der Lorbeer wanderte jahrtausendelang über Münzen. Von den Profilen römischer Cäsaren im Kranz bis zur englischen "Laurel" Jakobs I., direkt nach dem Lorbeer auf dem Haupt des Königs benannt, bedeuteten die Lorbeerblätter auf dem Geld eines: Vor Ihnen steht die rechtmäßige, anerkannte und bekränzte Macht.
Häufige Fragen
Was symbolisiert der Lorbeerkranz im Schmuck?
Vor allem Sieg, Triumph und verdiente Anerkennung. Zusätzlich ist es Ruhm, der nicht welkt (der Lorbeer ist immergrün), Frieden und Versöhnung, dichterische und schöpferische Gabe. Der Lorbeer liest sich als stilles Bekenntnis zu einer Leistung und passt gut zu jenen, die eine wichtige Etappe abgeschlossen haben.
Worin unterscheidet sich der Lorbeerkranz vom Olivenkranz?
Lorbeer steht für Sieg und Ruhm, die Auszeichnung der Pythischen Spiele und des römischen Triumphs. Olive für Frieden und die Olympischen Spiele. Äußerlich ist das Lorbeerblatt größer, dichter und mit spitzem Ende, das der Olive schmal und silbrig-grün. Der Sinn ist verschieden: Lorbeer für den Triumph, Olive für Ruhe und Eintracht.
Darf ein Mann einen Lorbeerkranz tragen?
Ja. Der Lorbeer war ursprünglich ein männliches Krieger- und Kaisersymbol, mit ihm bekränzte man Feldherren und Cäsaren. Für das männliche Bild wählt man meist einen strengeren silbernen oder Stahlkranz, einen Anhänger-Zweig an der Kette oder einen Ring mit Lorbeer. Geschlechtsbeschränkungen kennt das Symbol nicht.
Eignet sich der Lorbeerkranz für eine Hochzeit?
Ja. Die Braut kann eine Lorbeer-Tiara oder ein Kranz-Diadem für ein antikes und Empire-Bild anlegen und einen Anhänger-Zweig als sanften Akzent. Der Lorbeer liest sich bei einer Hochzeit als Wunsch nach siegreicher Liebe und Frieden im Haus. Historisch verwendete man für Bräute häufiger die Myrte, doch auch der Lorbeer ist passend und wirkt feierlicher.
Aus welchem Metall wählt man den Lorbeerkranz am besten?
Gold ist die kanonischste, feierlichste Variante (antike und Empire-Kränze waren golden). Silber gibt einen zurückhaltenden Alltagslorbeer. Email gibt den Blättern die natürliche grüne Farbe zurück. Beschichteter Stahl ist die praktische Wahl ohne Pflege. Die Symbolik ändert sich nicht durch das Material, der Sinn des Lorbeers liegt in der Form.
Woher stammt das Wort "Laureat"?
Vom lateinischen laureatus, "mit Lorbeer bekränzt". In der Antike bekränzte man Sieger und Dichter mit Lorbeer, und das Wort haftete an jenen, die man als die Besten anerkannte. Der Nobelpreisträger, der Preisträger eines Wettbewerbs sind alle "mit Lorbeer Bekränzte", auch wenn längst niemand einen echten Kranz aufsetzt.
Ist der Lorbeerkranz ein christliches Symbol?
Nein. Der Lorbeer ist ein antikes, vorchristliches Symbol, verbunden mit dem Gott Apollon, den griechischen Spielen und der römischen Macht. Man sollte ihn nicht mit der Dornenkrone verwechseln, die zur christlichen Symbolik des Leidens gehört. Der Lorbeer ist gegenüber der Religion neutral, deshalb tragen ihn Menschen jeder Überzeugung.
Welches Format des Lorbeerkranzes wählt man als Geschenk?
Für den Abschluss oder eine Leistung passt ein Anhänger-Zweig oder ein schlichter Kranz-Ring, der Sinn wird sofort erfasst. Für eine Hochzeit eine Lorbeer-Tiara oder ein Diadem. Für den Alltag ein zarter Zweig an der Kette oder kleine Blatt-Ohrringe. Der Lorbeer ist ein gelungenes, sinnvolles Geschenk: Ihn zu schenken bedeutet, jemandes Verdienste anzuerkennen.
Fazit
Der Lorbeerkranz durchlief den Weg vom Haupt des delphischen Champions bis zum Zeichen auf einem Diplom, ohne auch nur einmal seinen Sinn zu verlieren. Es ist ein Symbol für verdienten Sieg, nie welkenden Ruhm und Anerkennung, verständlich ohne Worte und ohne religiöse Bindung. Im Schmuck lebt er in Anhänger-Zweigen, Ring-Reifen, Tiaras und Ohrringen, in Gold, Silber und Email. Lorbeer zu tragen bedeutet, davon zu sprechen, dass der Weg gegangen ist und würdig gegangen wurde. Es ist ein starkes persönliches Zeichen und ein selten danebengreifendes Geschenk für jemanden, der etwas erreicht und Anerkennung verdient hat.
Silber, Gold, Symbolik, Trauringe, Partner-Sets und Schmuck mit Bedeutung.
Über Zevira
Zevira ist Schmuck, der eine Geschichte hat. Wir sammeln Symbole, die sich über die Zeit bewährt haben: Talismane, Glückszeichen, antike Motive wie den Lorbeerkranz. Jedes Schmuckstück hier spricht von etwas und glänzt nicht nur. Wenn Ihnen die Idee eines Stücks mit Bedeutung nahe ist, sehen Sie nach, was verfügbar ist.






















