
Katze und Gottin Bastet im Schmuck: agyptisches Symbol fur Schutz und Anmut
Einfuhrung: Heiliges Tier des alten Agyptens
In Bubastis, einer altegyptischen Stadt im Nildelta, befand sich das grosse Heiligtum der Gottin Bastet. Jedes Jahr reisten Hunderttausende von Pilgern dorthin. Herodot berichtete, es sei eines der grossten Religionsfeste der antiken Welt gewesen: voller Gesang, Tanz und rituellem Festmahl.
Alles wegen einer Katze. Bastet war die Katzengottin: eine Frau mit Katzenkopf, Schutzpatronin des Hauses, der Mutterschaft, der Musik und des Schutzes. Im alten Agypten galten Katzen als so heilig, dass das Toten einer Katze, selbst aus Versehen, mit dem Tod bestraft werden konnte. Starb die Hauskatze, rasierte die gesamte Familie als Zeichen der Trauer ihre Augenbrauen. Tote Katzen wurden wie Menschen mumifiziert.
Die Verbindung zwischen der Katze und heiliger Weiblichkeit hat 5.000 Jahre uberdauert. Im modernen Schmuck taucht dieses Motiv alle paar Jahrzehnte erneut auf: die Jugendstil-"Katzenfrauen" von Rene Lalique, die schlanken agyptischen Linien des Art deco der 1920er und 1930er Jahre und die zeitgenossische Wiederbelebung in der Hexenkultur auf Kurzvideoplatformen.
Dieser Ratgeber erklart, wie das Katzenbild im Schmuck funktioniert, wer Bastet ist und warum eine schwarze Katze am Anhanger alles andere als Ungluck bringt.
Katzenschmuck: Was wahlen?
Anhanger
Die beliebteste Form.
- Minimalistisches Silhouette fein in Silber oder 585er Gold. Einstiegs- bis Mittelsegment.
- Bastet in voller Figur die agyptische stehende Gottin mit Katzenkopf. Detailliert, manchmal mit Sistrum in der Hand. Mittel- bis Premiumsegment.
- Gayer-Anderson-Katze im Profil das klassische agyptische Bild, seit den 1930er Jahren beliebt. Mittelsegment.
- Verspielter Charm fur Alltag oder Kinder. Einstiegssegment.
- Schwarze Figur mit Smaragd- oder Peridotaugen gotische Asthetik. Mittel- bis Premiumsegment.
- Gruppe von Katzchen Familienthema. Einstiegs- bis Mittelsegment.
Ohrringe
- Kleine Feliden-Stecker als Paar. Einstiegs- bis Mittelsegment.
- Profilhangeohrringe ausdrucksstarker. Mittelsegment.
- Asymmetrisches Paar eine schlafend, eine sitzend. Zeitgenossischer Trend.
- Ear-Cuffs legen sich ums Ohr mit dreieckigen Spitzen. Mittelsegment.
Ring
- Mit Silhouette am Band. Mittelsegment.
- Sitzende Figur plastisch, seitwarts blickend. Mittel- bis Premium.
- Wickelring die Figur windet sich um den Finger. Mittelsegment.
- Katzenauge-Stein Chrysoberyll mit dem typischen optischen Effekt. Mittel- bis Premiumsegment.
Armband
- Mit Charm Sammelstuck. Mittelsegment.
- Stabiles Armreif mit Akzentfigur Statement-Stuck. Mittelsegment.
- Zartes Armband mit Mini-Silhouetten fur Kinder oder Minimalisten. Einstiegs- bis Mittelsegment.
Brosche
Ein Vintage- und Jugendstilansatz. Rene Lalique und Pariser Juweliere des fruhen 20. Jahrhunderts schufen ikonische Broschen in diesem Stil. Die Form erlebt 2026 eine Wiederkehr.
Arten der Katze im Schmuck
Agyptische Bastet
Eine stilisierte sitzende Figur im Profil. Merkmale:
- Langliche, elegante Form
- Hohe Ohren
- Agyptisch umrandete Augen
- Manchmal mit Anch (Ankh) oder Sistrum in der Pfote
Am haufigsten in oxidierter Bronze, Silber mit Patina oder Gold mit Dunkelung.
Gayer-Anderson-Katze
Ein beruhmtes Artefakt im British Museum und in der agyptologischen Sammlung des Neuen Museums in Berlin (Spatzeit Agyptens, 664-332 v. Chr.). Elegante sitzende Haltung, goldener Nasenring, Skarabaus auf der Stirn. Das Neue Museum in Berlin bewahrt eine der bedeutendsten agyptologischen Sammlungen des deutschsprachigen Raums und hat die Rezeption dieses Bildmotivs im deutschen Kulturraum nachhaltig gepragt. Das Stucke wurde zur massgeblichen Vorlage fur Schmuckrepliken.
Schwarze Silhouette
Eine schlichte, dunkle Figur. Assoziationen:
- Halloween, Gotiksubkultur
- Wicca (die Katze als Hexenvertrauter)
- Gluck (in verschiedenen Traditionen, siehe unten)
Schlafende oder zusammengerollte Pose
Liebenswert und verspielt, geeignet fur Alltagsanhanger.
Springende Pose
Dynamisch, voller Bewegung. Gut fur minimalistische Anhanger.
Kopf oder Profil
Nur Gesicht oder Profil. Minimalismus.
Mit dem Mond
Figur neben einer Mondschel. Hexen-Asthetik.
Dreifaches Silhouette
Oft mit der Symbolik von Geburt, Leben und Tod oder der dreifachen Gottin in der esoterischen Tradition.
Trage das Symbol, lies nicht nur darüber. Jetzt verfügbar:
Was die Katze symbolisiert
Schutz (Bastet)
Die hauptsachliche Bedeutung im agyptischen Kontext. Die Gottin schutzt:
- Das Haus vor Schlangen, Skorpionen und Ratten
- Frauen bei der Geburt
- Kinder vor Krankheiten
- Die Familie insgesamt
Heilige Weiblichkeit
Eine der bedeutendsten weiblichen Gottheiten des agyptischen Pantheons. Weibliche Kraft, die hier nicht aggressiv ist wie bei Sechmet, sondern schutzernd und nahrend.
Intuition und Geheimnis
Das Tier sieht im Dunkeln. Eine Metapher fur Intuition, inneres Schauen, Wissen ohne Worte.
Unabhangigkeit
Anders als ein Hund unterwirft sich eine Katze nicht. Symbol fur:
- Weibliche Unabhangigkeit
- Nonkonformismus
- Selbststandigkeit
Fruchtbarkeit und Mutterschaft
Bastet ist eine stillende Gottin. Das klassische Bild zeigt vier Katzchen zu ihren Fussen. Symbol der Mutterschaft.
Neun Leben
Die sprichwortlichen neun Leben stehen fur Widerstandskraft und Uberlebensvermogen. Symbol fur:
- Transformation
- Uberleben
- Eine zweite Chance
Hexenvertrauter
In der Wicca-Tradition und der breiteren westlichen Hexentradition ist die Katze, besonders die schwarze, Begleiterin der Hexe. Symbol fur Magie und eine Frau in ihrer Kraft.
Ratsel
Das Tier ist verschlossen. Es geht, wohin es mochte, und blickt kalt. Symbol fur:
- Geheimnis
- Unergrunlichkeit
- Das Ungesagte
Gluck (verschiedene Kulturen)
In Japan bringt der Maneki-neko, die winkende Katze mit erhobener Pfote, Gluck und Geld. In Schottland gilt eine fremde schwarze Katze, die das Haus betritt, als Zeichen von Wohlstand. In Teilen Europas wurde die schwarze Katze als Unglucksboten angesehen. Die Traditionen widersprechen sich.
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Die Katze durch die Epochen
Das alte Agypten: Bastet und Sechmet
Am Anfang stand nicht die Hauskatze, sondern der Lowe. Sechmet, die lowenkopfige Gottin, verkorporte die zerstorende Kraft der Sonne. Sie schickte Seuchen, fuhrte Heere und bestrafte Feinde. Bastet entstand aus derselben Tradition, gewann aber ein anderes Gesicht: die Hauskatze statt der wilden Bestie. Wissenschaftler nehmen an, dass sich das Bild Bastets von einer lowengesichtigen Gottheit zu einer katzenhaften etwa im Mittleren Reich entwickelte, als Haus- und Familienkulte an Bedeutung gewannen.
In Bubastis im Nildelta befand sich das Hauptheiligtum des Bastet-Kults. Herodot beschrieb im 5. Jahrhundert v. Chr. das jahrliche Fest mit bemerkenswerter Genauigkeit: Pilger fuhren auf Booten den Nil hinauf, sangen und klatschten, Frauen hoben ihre Kleider vor den Menschen am Ufer in einem rituellen Gestus der Befreiung. Wein floss, mehr als zu jeder anderen Zeit des Jahres, schreibt Herodot, mit einer von ihm auf siebenhunderttausend Personen geschatzten Besucherzahl.
Neben Bubastis lag eine riesige Katzennekropole. Katzen wurden nicht nur im Leben verehrt, sondern in unvorstellbaren Mengen mumifiziert. Viele Tiere wurden gezielt jung getotet und als Ritualopfer dem Tempel dargebracht. Dies ist das Paradox, das Agyptologen bis heute beschaftigt: ein heiliges Tier, das zugleich systematisch geopfert wurde.
Die von den Agyptern zuerst domestizierte Rasse ist der Vorfahre der heutigen Agyptischen Mau. Sie tragt noch immer das gefleckte Fell, das auf alten Papyrus-Darstellungen zu sehen ist.
Griechenland und Rom
Nach den Eroberungen Alexanders des Grossen gelangten agyptische Bilder in die griechische Kultur. Bastet wurde mit Artemis gleichgesetzt, der Gottin der Jagd, des Mondes und der unabhangigen Frauen. Der Schriftsteller Claudius Aelianus widmete der Katze in seiner Schrift "Uber die Natur der Tiere" mehrere Kapitel und beschrieb sie als Wesen mit besonderer Verbindung zum Mond. Er schrieb, die Pupillen der Katze veranderten sich im Laufe des Tages entsprechend dem Gang des Mondes. Diese Vorstellung hielt sich in der westlichen Literatur ein Jahrtausend lang.
Das Mittelalter: Die Bulle von 1233
Im Jahr 1233 erliess Papst Gregor IX. die Bulle "Vox in Rama", die sich gegen Ketzereien in Deutschland richtete. Darin wird eine schwarze Katze als eine der Gestalten beschrieben, die der Teufel bei Ritualfeiern der Ketzer annimmt. Das bedeutete keine sofortige Vernichtung aller Katzen in Europa, verfestigte aber die Verbindung der schwarzen Katze mit dem Diabolischen.
Wahrend der Hexenverfolgungen des 14. bis 17. Jahrhunderts litten Katzen neben ihren Besitzern. Sie wurden als Hexenvertraute getotet, besonders die schwarzen. Historiker haben die ironische Hypothese aufgestellt, dass die Massentotung von Katzen zum unkontrollierten Anstieg der Rattenpopulation beitrug, was wiederum die Ausbreitung der Pest verschlimmerte.
Renaissance und Rehabilitation
Italienische Renaissancemaler holten die Katze in einen hauslichen Kontext zuruck. Lorenzo Lotto und andere Meister zeigten Katzen in Alltagsszenen: neben der Madonna, zu Fussen von Kindern, in Kuchenstilleben. Das war kein sakrales Bild, sondern ein Symbol fur Geborgenheit und Wachsamkeit.
Romantik und E. T. A. Hoffmann
Ernst Theodor Amadeus Hoffmann schrieb seinen Roman "Lebens-Ansichten des Katers Murr" zwischen 1819 und 1821. Der Kater Murr ist Erzhaler und intellektueller Held des Romans; er schreibt seine Autobiografie auf die Ruckseiten eines Manuskripts, das seinem Besitzer gehort. Das Werk steht in der deutschsprachigen Literatur als eine der kunstvollsten Darstellungen eines Tieres als Erzahlstimme. Die Katze als Tracer des Wissens, Beobachters der menschlichen Torheit ist seitdem ein fester Bestandteil des deutschen Kulturgedachtnisses.
Maneki-neko: Japan der Edo-Zeit
Maneki-neko, die winkende Katze, entstand in Japan wahrend der Edo-Zeit (17. bis 19. Jahrhundert) als Amulett fur kaufmannischen Erfolg. Die bekannteste Herkunftslegende verbindet sie mit dem Gotokuji-Tempel in Tokio, wo eine Katze einen wohlhabenden Feudalherrn durch ihr Winken vor einem Blitzeinschlag bewahrte. Dieser wurde daraufhin Forderer des Tempels, und die winkende Katze zu dessen Wahrzeichen.
Agyptische Bastet: Weitere Details
Mythologie
Bastet ist eine der grossen agyptischen Gottinnen, neben Isis und dem weiteren agyptischen Pantheon. Ihre Rollen:
Beschutzerin des Hauses. Sie bewacht vor hauslichen Gefahren.
Huderin des Pharaos. Im militarischen Kontext schutzt sie den Herrscher.
Gottin der Mutterschaft. Sie hilft bei Geburt und Stillen.
Gottin der Musik und des Tanzes. Ihr Attribut ist das Sistrum, eine agyptische Rassel.
Mondgottin (in spateren Texten). Mit dem Mond verbunden.
Verhaltnis zu Sechmet
Sechmet ist eine weitere agyptische Gottin mit Lowenkopf. Der Unterschied:
- Bastet friedlich, schutzend, haushaltsnah
- Sechmet kriegerisch, zerstorend, lowenartig
Mythologisch werden sie haufig als zwei Aspekte einer einzigen Gottin beschrieben. Bastet ist die gnltige Seite, Sechmet die zornige.
Das Fest der Bastet in Bubastis
Das jahrliche Fest in Bubastis im Nildelta war eines der grossten Religionsereignisse des alten Agyptens. Herodot beschrieb es:
- Hunderttausende von Pilgern
- Gesang, Tanz, rituelles Festmahl
- Atmosphare der Freude und des Karnevals
Mumifizierte Katzen
Tote Katzen wurden mumifiziert und auf gesonderten Nekropolen bestattet. Millionen von Katzenmumieen wurden gefunden, viele davon Tiere, die in jungem Alter fur rituelle Opferungen getotet wurden.
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Die Katze in anderen Kulturen
Japan
Maneki-neko, die winkende Katze. Die erhobene Pfote ladt Gluck ein:
- Rechte Pfote erhoben: Geld
- Linke Pfote erhoben: Kunden
- Beide Pfoten erhoben: maximales Gluck
Farben:
- Weiss: traditionell
- Schwarz: Schutz
- Gold: Geld
- Rosa: Liebe
Nordische Mythologie
Freya, Gottin der Liebe, fuhr in einem Wagen, der von zwei grossen Katzen gezogen wurde. Die Wikinger schatzten Katzen als Begleiter.
Kelten
Die Cat Sith (keltische Feenkatze) war ein Fabrikewesen mit zwiespaltiger Natur: manchmal hilfreich, manchmal gefahrlich.
Silber, Gold und Symbolschmuck: Bastet-Anhanger, gotische Silhouetten und minimalistische Katzenmotive.
Fellfarbe und Symbolik
Die Fellfarbe einer Katze hat in verschiedenen Kulturen eine eigenstandige Bedeutung, die in die Schmucksymbolik einfliesst.
Schwarze Katze. Am widerspruchlichsten. In Grossbritannien, besonders in Schottland, bringt eine schwarze Katze, die das Haus betritt, Gluck. In den USA und Teilen Westeuropas hat sich die gegenteilige Tradition durchgesetzt, wurzelnd in der Hexenverfolgung. In Japan schutzt der schwarze Maneki-neko vor bosen Geistern.
Weisse Katze. In der westlichen Tradition steht sie fur Reinheit und Unschuld. In manchen asiatischen Kulturen gilt eine weisse Katze als schlimmes Vorzeichen, da Weiss die Trauerfarbe ist. Der weisse Maneki-neko bedeutet Gluck und Lauterkeit der Absichten.
Dreifarbige Katze (Schildpatt). In Japan bringt die dreifarbige Katze (Mi-ke) finanzielles Gluck. Diese Uberzeugung verbreitete sich unter japanischen Seeleuten, die es als besonderes Gluckszeichen betrachteten, eine solche Katze an Bord zu haben.
Tabby (gestreift). In der englischen Volksuberlieferung soll das grosse M auf der Stirn des Tabby das Zeichen der Jungfrau Maria sein: Einem Brauch zufolge zeichnete Maria den ersten Buchstaben ihres Namens auf die Stirn der Katze, die das Jesuskind in der Krippe warmte.
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Stilansatze in der zeitgenossischen Schmuckgestaltung
Dasselbe Bild existiert in mehreren visuellen Sprachen.
Minimalistische Linie. Eine einzige Konturlinie, die die Silhouette einer sitzenden oder springenden Katze zeichnet. Modern, klug, passt zu jedem Kleidungsstil.
Realistisch-agyptisch. Genaue Stilisierung nach Vorbildern der Spatzeit: hohe Ohren, langliche Schnauze, kajal-umrahmte Augen, frontale Symmetrie. Eine Referenz ans Erbe.
Japanischer Kawaii-Stil. Grosse runde Augen, vereinfachte Formen, leuchtende Akzente. Verspielt und informell.
Gotischer schwarzer Kater mit grunen Augen. Dunkles Metall oder oxidiertes Silber, mit Peridot, Chrysolith oder Chromdiopside als Augen.
Kombinationen
Katze und Lotos. Das agyptische Paar. Der Lotos steht fur Wiedergeburt und Unsterblichkeit. Zusammen mit Bastet bildet er ein stimmiges agyptisches Ensemble.
Katze und Mondphasen. Mondkatzen sind ein verbreitetes Motiv in mystischem Schmuck. Die historische Verbindung des Tieres mit dem Mond lauft uber Bastet (Mondgottin in spateren Texten) und uber das naturliche Verhalten: Nachtaktivitat, senkrechte Pupillen.
Katze und Mondstein. Mondstein galt historisch als Bastet heilig. Sein perlmuttartiges Leuchten wurde mit dem Nachtlicht assoziiert. Die Kombination einer Katzenfigur mit Mondstein ist fur die agyptische Thematik historisch begrundet.
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Gravur und Personalisierung
Kleine Schmuckstucke nehmen Gravuren gut an, wenn der Platz sorgfaltig gewahlt ist.
Koordinaten des Tierheims. Auf der Ruckseite eines Katzenhangers konnen die Koordinaten des Ortes graviert werden, an dem das Tier lebt oder lebte.
Name des Tieres. Ein kurzer Name entlang der Innenseite eines Rings oder auf der Ruckseite eines Hangers.
Daten. Das Datum, an dem das Tier in den Haushalt kam, oder, wenn es verstorben ist, beide Daten.
Pflege von detailreichem Katzenschmuck
Katzenfiguren mit feinen Details erfordern besondere Sorgfalt.
Kleine Details sammeln Staub. Ohren, Krallen und die Zwischenraume zwischen Pfoten und Sockel sammeln organische Ruckstande. Eine weiche Zahnburste mit etwas warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel ist das richtige Werkzeug.
Steinaugen benotigen sanfte Behandlung. Falls die Figur Augen aus Peridot, Chrysolith oder einem ahnlichen Stein hat, konnen aggressive chemische Reiniger die Fassung oder die Steinoberflache beschadigen. Nur sanfte mechanische Reinigung.
Patina auf Silber ist gewollt. Die absichtliche Oxidierung bei agyptisch inspirierten Stucken ist Teil der Asthetik. Nicht mit normalen Silberreinigern entfernen, da sonst der Effekt verloren geht.
Fur wen Katzenschmuck geeignet ist
Tierliebhaber. Eine Katze zu Hause bedeutet meist, dass das Motiv zum eigenen Stil passt.
Agyptenbegeisterte. Bastet und die Gayer-Anderson-Katze als Identifikationsmarker mit der agyptischen Kultur.
Unabhangige Frauen. Die Katze als Symbol weiblicher Unabhangigkeit.
Gotikfans. Vor allem die schwarze Silhouette.
Wicca-Praktizierende. Das Vertrauten-Motiv.
Mutter. Bastet als Gottin der Mutterschaft.
Japanliebhaber. Fur Anhanger des Maneki-neko.
Als Geschenk fur eine uberzeugte Katzenfreundin. Jedes Geschlecht.
Zu Halloween. Ein saisonales Geschenk.
Schriftsteller und Kreative. Die Katze ist ein starkes literarisches Motiv in der deutschsprachigen Welt: Kater Murr von E. T. A. Hoffmann ist Pflichtlekture. Ein sinnvolles Geschenk fur schreibende Freunde.
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Haufige Fragen
Bringt eine schwarze Katze im Schmuck Ungluck?
Das kommt auf die Tradition an. In Schottland und Japan gilt sie als Gluckszeichen. In Irland und Teilen Afrikas ist die Symbolik positiv. Nur in bestimmten europaischen Kontexten wurde die schwarze Katze mit schlechtem Gluck verbunden. In der zeitgenossischen Popkultur ist sie schlicht eine asthetische Wahl.
Ist Bastet nur fur Agypter?
Nein. Sie fungiert als universelles Schutzzeichen. Sie tragt jedoch einen tiefen kulturellen Kontext in sich, der Respekt verdient.
Was ist der Unterschied zwischen Bastet und Sechmet?
Sechmet hat den Kopf einer Lowinn und verkorport Krieg, Seuche und zerstorende Kraft. Bastet hat den Kopf einer Hauskatze und ist mit Heim, Familie, Musik und sanftem Schutz verbunden. Beide gehoren demselben Pantheon an und werden manchmal als zwei Seiten eines einzigen weiblichen Archetypus beschrieben.
Kann man Katzenschmuck jemandem schenken, der keine Katze hat?
Ja. Das Bild funktioniert auf mehreren Ebenen: Schutz, Weiblichkeit, Unabhangigkeit, Mystik. Ein eigenes Tier ist nicht erforderlich.
Sind Maneki-neko und Bastet dasselbe?
Nein. Maneki-neko ist eine japanische Glucksfigur. Bastet ist eine agyptische Gottin. Verschiedene kulturelle Traditionen, verschiedene Bedeutungen.
Warum gilt die dreifarbige Katze als Gluckszeichen?
Dreifarbige Katzen sind genetisch fast immer weiblich (das Farbgen ist mit dem X-Chromosom verknupft). In Japan und Grossbritannien wird diese Seltenheit mit besonderem Gluck assoziiert. Im Schmuck wird das Dreifarbenmotiv durch eine Kombination von Metallen oder Emaillen umgesetzt.
Welches Material ist am besten?
- Silber mit Patina fur das agyptische Erscheinungsbild
- Gelbgold fur Premiumvarianten
- Oxidierter Stahl fur die gotische schwarze Silhouette
- Rosegold fur den Alltag
- Mit Smaragd- oder Peridotaugen fur die mystische Variante
Ist es fur Manner geeignet?
Ja. Bastet ist ein historisches Symbol, das von agyptischen Mannern der Oberschicht getragen wurde. Mannliche Anhanger mit diesem Motiv sind heute eingeburgert. Es ist kein geschlechtsspezifisches Zeichen.
Ist "Katzenauge" ein Edelstein?
Chrysoberyll-Katzenauge ist ein Halbedelstein mit dem charakteristischen optischen Phanomen namens Chatoyanz. Das steht in keinem direkten Zusammenhang mit dem Katzensymbol, ist aber asthetisch verwandt.
Das dreifache Silhouette?
Keine traditionelle Symbolik, aber in der zeitgenossischen Hexen-Asthetik werden drei Figuren (schwarz, weiss, grau) mit der Dreifachen Gottin verbunden.
Ein suber Katzenanhanger fur ein Madchen: ist das normal?
Vollig normal. Ein kleiner Katzenanhanger ist eines der popularsten ersten Schmuckstucke fur Madchen. Eine kleine Silberfigur funktioniert ausgezeichnet.
Beruhmter Katzenschmuck
Gayer-Anderson-Repliken. Die bronzene sitzende Katze aus dem British Museum, aus der agyptischen Spatzeit stammend. Reproduktionen in verschiedenen Materialien gehoren zu den meistverkauften agyptischen Repliken, und die Form hat Juweliere seit Jahrzehnten inspiriert.
Rene Laliques "Katzenfrau." Jugendstil-Meisterwerk. Eine Frau mit Katzenmerkmalen, eines der bekanntesten Bilder der Epoche.
Haute-Joaillerie-Panther. Im 20. Jahrhundert machten grosse franzosische Juwelierhauser den Panther, einen engen Verwandten der Hauskatze, zum Leitzeichen ganzer Kollektionen.
Vintage-Jugendstilobroschen. Pariser Juweliere des fruhen 20. Jahrhunderts verwendeten Katzen- und Katzenfrauen-Motive haufig in Plique-a-jour-Email.
Fazit
Die Katze im Schmuck wirkt auf mehreren Ebenen gleichzeitig: agyptische Bastet als Schutz, der Hexenvertraute als Symbol der Unabhangigkeit, der gemutliche Anhanger einer begeisterten Katzenfreundin, die gotische schwarze Silhouette als Bekenntnis zu alternativer Asthetik.
Bastet wurde vor 5.000 Jahren in Agypten verehrt. Heute sind Menschen noch immer von Katzen fasziniert, und das Internet liefert den Beweis. Formen verandern sich; die Bindung bleibt. Katze plus Mensch ergibt etwas, das Jahrhunderte uberdauert.
Im Schmuck ist dieses Motiv echte vielseitig: minimalistisch, mystisch, alltagstauglich, gotisch. Es funktioniert fur Manner, Frauen und Kinder. Und unter allen Tieren ist die Katze eines der wenigen, das erkennbar eine eigene Meinung zum Thema Schmuck hat, wie jeder bestatigen kann, der schon einmal eine Kette vor einer Katze baumeln liess.
Uber Zevira
Zevira ist eine spanische Schmuckmarke aus Albacete. Die Katzen- und Bastet-Symbolik ist eine der Kategorien im Katalog. Aktuelle Stucke und Details finden Sie im Katalog.













